Mittwoch, 23. August 2017
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Prenzlauer Berg – ganz unterirdisch erkunden

Kanalbegehung unter Prenzlauer Berg

Am 5. Juli 2014 ist der Tag des Offenen Kanals. Die Berliner Wasserbetriebe bieten Gelegenheit, mit Taschenlampe und Galoschen die Berliner Unterwelt im Kanal unter dem Prenzlauer Berg zu erkunden. Unterirdisch, im riesigen Abwasserkanal zwischen Greifswalder Straße und Prenzlauer Allee kann entlang spaziert werden.

Kanalbegehung unter Prenzlauer Berg
Kanalbegehung unter Prenzlauer Berg – Foto: Berliner Wasserbetriebe

Die Berliner Wasserbetriebe laden alle ein, die gern selbst mit ihrer Taschenlampe Licht in die Berliner Unterwelt bringen wollen. Am Samstag, dem 5. Juli 2014, von 10.00 bis 17.00 Uhr wird der große Regenüberlaufkanal unter der Straße wischen Greifswalder Straße und Prenzlauer Allee geöffnet.

Der Einstieg ist nahe der Kreuzung zur Greifswalder Straße, ans Tageslicht geht es bei der Tankstelle an der Prenzlauer Allee zurück, wo Spezialfahrzeuge unseres Kanalbetriebs besichtigt werden können. Das „Wasser Mobil“ der Berliner Wasserbetriebe informiert und die „Wasserbar“ erfrischt mit Berliner Leitungswasser und Sprudel aus Leitungswasser.

Über 100 Jahre alte Kanalisation

Der mit 4,5 km Länge größte Berliner Kanal ist 1906 bis 1911 aus Ziegeln gemauert worden und beginnt vor dem Abwasserpumpwerk des Radialsystems XI an der Erich-Weinert-Straße in Prenzlauer Berg. Bei sehr starkem Regen leitet er die Abwasserspitze, die das Pumpwerk nicht mehr zum Klärwerk fördern kann, zur Spree, in der er an der Museumsinsel mündet. Aber dank neu geschaffener unterirdischer Stauräume im Umfeld des Pumpwerks ist das heute viel seltener geworden.

In dem Kanal, der an dieser Stelle fast vier Meter breit und drei Meter hoch ist, fließt immer ein wenig Grundwasser aus einer Drainage in Weißensee. Deshalb sind wasserfeste Schuhe unerlässlich, Gummistiefel ideal und eine Taschenlampe die Krönung.

Gutes Wetter ist Bedingung

Und: Auf gutes Wetter hoffen, denn bei starkem Regen macht der Regenüberlaufkanal seinem Namen Ehre und läuft über. Weil dann bis zu 25.000 Liter Wasser (pro Sekunde) angerauscht kommen könnten, müsste in diesem Fall die Veranstaltung leider ausfallen. Aber danach sieht der Wetterprognose zum Glück nicht aus.

Mehr Informationen:

www.bwb.de

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m/s