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Rekordquartal trotz Sanierungsaufwand

Eckert & Ziegler AG - Firmenzentrale in Berlin-Buch

Berlin, 04.08.2015. Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, hat trotz erheblicher Rückstellungen für die Risikovorsorge und die Sanierung von angeschlagenen Betriebsteilen eines der erfolgreichsten Quartale überhaupt verbucht. Beim Umsatz wurden erstmals in einem Quartal mehr als 35,0 Mio. Euro erzielt, beim Ertrag nach Steuern gab es durch den Verkauf der Beteiligung an der OctreoPharm Sciences GmbH einen Gewinnsprung auf 4,8 Mio. Euro.

Im ersten Halbjahr 2015 stieg der Umsatz so um 7,1 Mio. Euro oder 11% auf 69,0 Mio. Euro. Der wesentliche Effekt von 6,0 Mio. Euro beruht auf der günstigeren US-Dollar/Euro-Relation. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich das EBIT nahezu verdoppelt und stieg auf 11,7 Mio. Euro. Der Halbjahresgewinn nach Steuern und Minderheiten hat sich mehr als verdoppelt und stieg auf 7,5 Mio. Euro oder 1,41 Euro/Aktie.

Das Segment Isotope Products profitierte am stärksten vom schwächeren Euro und verzeichnete zudem einen Akquisitionseffekt. Die Umsätze stiegen um 17% auf 33,6 Mio. Euro. Aus diesen Effekten entsteht jedoch kein Ergebniszuwachs, so dass das EBIT bei 7,1 Mio. Euro konstant bleibt.

Im Segment Strahlentherapie stiegen die Umsätze währungsbedingt um 0,8 Mio. Euro auf 14,7 Mio. Euro. Diese Umsätze reichten nicht aus, um die Kostenbasis zu decken. Das operative EBIT lag bei -1,4 Mio. Euro. Hinzu kamen positive Währungseffekte von 0,8 Mio. Euro und Rückstellungen von 1,3 Mio. Euro für beschlossene Restrukturierungsmaßnahmen und Standortschließungen. Das Segment-EBIT liegt somit bei -1,9 Mio. Euro.

Eckert & Ziegler AG - Firmenzentrale in Berlin-Buch

Das Segment Radiopharma wuchs beim Umsatz über den Währungseffekt hinaus auch organisch, insbesondere in der Gerätesparte und bei den Gallium-Generatoren. Die Position „Sonstige betriebliche Erträge“ enthält den Großteil des Verkaufserlöses der OctreoPharm-Beteiligung. Hierdurch stieg das EBIT um ein Vielfaches auf 7,4 Mio. Euro.

Das Segment Sonstige steigerte den Umsatz aufgrund von Preiserhöhungen leicht um 0,1 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich deutlich um 0,6 Mio. Euro auf -0,8 Mio. Euro. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus dem Saldo eines positiven und eines negativen Effekts: Das Segment erhält ebenfalls einen Ertrag aus dem Verkauf der OctreoPharm-Beteiligung. Zum anderen ist das Segment von einer angekündigten Preiserhöhung bei einem wichtigen Entsorgungsweg betroffen, so dass sich die Rückstellungen für Altabfälle weiter erhöhen.

Der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit liegt mit 3,9 Mio. Euro deutlich besser als im Vorjahreszeitraum und speist sich im Wesentlichen aus dem Abbau von Forderungen des Segments Strahlentherapie.

Für das Jahr 2015 wird ein Umsatzanstieg auf über 133 Mio. Euro erwartet und eine Ergebnisverbesserung auf über 2,00 EUR/Aktie angestrebt.

Den vollständigen Quartalsbericht finden Sie hier:
http://www.ezag.com/fileadmin/ezag/user-uploads/pdf/financial-reports/deutsch/euz215d.pdf

Über Eckert & Ziegler.
Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), gehört mit rund 700 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Ansprechpartner bei Rückfragen:
Eckert & Ziegler AG, Karolin Riehle, Investor Relations
Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin

Tel.: +49 (0) 30 / 94 10 84-138, karolin.riehle@ezag.de, www.ezag.de

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m/s