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Richtfest für viertes Neubauvorhaben der WBG Wilhelmsruh e.G.

Richtfest WBG Wilhelmsruh e.G.

Wenn Baugenossenschaften in Berlin neu bauen, ist das ein besonderers Ereignis, denn hier wird aus eigener Kraft finanziert, organisiert, mit sozialen Zielen. Ende März war das Richtfest für das viertes Neubauvorhaben der WBG Wilhelmsruh e.G., die damit zu den aktivsten Berliner Baugenossenschaften zählt.

In Anwesenheit des Aufsichtsrates, der Vorstandsmitglieder Torsten Weidemann und Jörg Kleeßen sowie des Bundestagsabgeordneten und „Genossenchaftsexperten“ Klaus Mindrup (MdB-SPD) wurde das Richtfest in der Goethestraße 50 gefeiert. Während in vielen Berliner Wohnungsbaugenossenschaften noch mit den Verwaltungsräten um Neubauplanungen gerungen wird, wird bereits zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren ein Richtfest gefeiert. In dem neuen Wohngebäude an der Ecke zur Fontanestraße entstehen zehn neue Wohnungen in der „dritten Eigentumsform“ der Genossenschaft, die ihren Mitgliedern bezahlbare Mietkostem und eine Mitgliedschaft als Anteilseigner sichert.

In seinem Grußwort bat der Kaufmännische Vorstand Torsten Weidemann um den Segen für die am Bau beteiligten Personen sowie für das gesamte Bauvorhaben und die zukünftigen Bewohner. Nach dem Baustart im August 2017 ist die Fertigstellung für den September geplant. Die neuen Wohnungen sollen pünktlich zum 1. Oktober 2018 bezugsfertig sein. Der Neubau verfügt über eine Wohnfläche von rund 850 Quadratmetern, die sich auf 2- und 4-Zimmerwohnungen verteilen.

Wirtschaftliches Bauen mit mittelständischen Bauunternehmen

Der Richtspruch wurde vom Zimmermann Schuba von der Firma Baugeschäft Guido Ney GmbH gesprochen, die Rohbau errichtet hat. Die viergeschossige Eckbebauung mit zurückgesetztem Staffelgeschoss fügt sich in das bestehende bauliche Umfeld ein. Die Wohnungen werden alle barrierearm mit einem etagengleichen Aufzug vom Keller bis zum Dach gebaut. Automatische Haustüröffner und ein digitaler Transponder dienen als komfortabler Schlüsselersatz. Einbruchshemmende Wohnungseingangstüren wurden eingebaut.
Für moderne Wohnqualität sorgen großzügige Bäder mit Dusche und/oder Badewanne, Balkon oder Terrasse.

Die Nettokaltmiete soll ist knapp kalkuliert und ist im Neubau mit ca. 9,00 Euro pro Quadratmeter günstigt und bezahlbar. Die Betriebskostenvorauszahlungen belaufen sich auf geschätzte 2,00 Euro pro Quadratmeter.

Die Gesamtbaukosten wurden mit rund 1,9 Millionen Euro kalkuliert. Mit dem Neubau wird ein guter Mittelweg zwischen den Wünschen der Genossenschaftsmitglieder nach modernen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnungen Rechnung gefunden. Zugleich ist das neue Gebäude auch ein Beweis, dass es möglich ist, in Berlin mit mittelständischen Firmen wirtschaftlich zu bauen.

Torsten Weidemann hat damit ein gutes Zeichen im Wohnungsmarkr gesetzt, und bekundete auch gleich weitere Ambitionen: „In den kommenden Jahren wird es immer stärker darauf ankommen, neue Grundstücke für den Wohnungsneubau unserer Genossenschaft zu akquirieren. Die rege geführte politische Diskussion zu diesem Thema stimmt mich zuversichtlich, dass wir mit dem Land und den Bezirken Lösungen finden werden.“

Richtfest WBG Wilhelmsruh e.G.
Richtfest WBG Wilhelmsruh e.G.: Klaus Mindrup (MdB-SPD), Vorstandsmitglieder Jörg Kleeßen und Torsten Weidemann, Vorsitzender des Aufsichtsrates Thomas Schwemmer (v.l.n.r.) – Foto: WBG Wilhelmsruh e.G.

Über die Wohnungsbaugenossenschaft Wilhelmsruh eG

Die 1956 gegründete Wohnungsbaugenossenschaft Wilhelmsruh eG (WBG) bietet ihren rund 3.500 Mitgliedern 2.548 komfortable Wohnungen in gepflegten Wohnanlagen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Modernisierungs- und Instandsetzungsvorhaben, in die derzeit jährlich zwischen drei und sieben Millionen Euro investiert werden. Seit 2013 erweitert die WBG ihren Bestand durch Neubauten. Gleichzeitig garantiert die Genossenschaft langfristig stabile Mieten. Die Wohnanlagen liegen im grünen Norden des Berliner Bezirks Pankow: Buch, Niederschönhausen und Wilhelmsruh.

Weitere Informationen:

www.wbg-wilhelmsruh.de

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m/s
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