Freitag, 15. Dezember 2017
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Schinkel-Preis der Fontanestadt Neuruppin 2016

Fontanestadt Neuruppin

Alle fünf Jahre vergibt die Fontanestadt Neuruppin den Schinkelpreis. Die Geburtsstadt des großen Architekten und Baumeisters Karl Friedrich Schinkel ehrt so den wohl bedeutendsten deutschen Architekten des 19. Jahrhunderts. Schinkels künstlerisch-architektonisches Schaffen prägte und prägt nachhaltig die Tätigkeit vieler Architekturgenerationen in Deutschland, Europa und der Welt – bis in unsere Tage.

In diesem Jahr wird der Schinkel-Preis an Prof. Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg, Direktor des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin, verliehen.

Die öffentliche Preisverleihung findet am 235. Geburtstag Karl Friedrich Schinkels am 13. März 2016 statt.

Die Auszeichnung würdigt die kulturelle Leistung der Ausstellung „Karl Friedrich Schinkel. Geschichte & Poesie“, die von September 2012 bis Januar 2013 im Kupferstichkabinett am Kulturforum und anschließend in der Kunsthalle München gezeigt wurde.

Geehrt wird damit auch das begleitende Forschungsprojekt „Das Erbe Schinkels.“ Und die großartige Sammlung von originalen
Zeichnungen Schinkels im Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin.

„Dass das OEuvre Schinkels bis in die heutige Zeit wirkt, ist unstrittig“, so die Preisjury in Neuruppin. „In welchem Kontext und mit welchen Ergebnissen dies zustande kam, hat das Kupferstichkabinett im Jahr 2012/2013 in der hervorragenden Ausstellung bewiesen.“

Prof. Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg
Prof. Dr. Heinrich Schulze Altcappenberg – Foto: © Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin

Die Ausstellung des Kupferstichkabinetts „Karl Friedrich Schinkel. Geschichte & Poesie“ 2012 widmete sich nicht nur den bedeutenden architekturgeschichtlichen und bauästhetischen Aspekten des Schinkel-Werkes, sondern untersuchte auch die europäischen Perspektiven, den Beitrag zur Wirtschaftsförderung in Preußen und erforschte erstmals systematisch auch die Geschichtsbilder im gesamten Schinkel’schen Kunstuniversum.
Das Archiv ist digital katalogisiert: http://ww2.smb.museum/schinkel/.

Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft e.V. in Neuruppin

Die Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft wurde im September 1992 gegründet. Sie ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Neuruppin, der Geburtsstadt K. F. Schinkels. Mitglieder des Vereins sind engagierte Bürgerinnen und Bürger Berlins, Neuruppins und anderer Städte und Gemeinden aus den verschiedensten Landesteilen der Bundesrepublik Deutschland. Sie vereint das Bemühen, Leben und Werk Schinkels und seiner Schüler einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt dem Ziel, die Dokumentation der Bauwerke Schinkels in ganz Deutschland und dem Auslandland zu fördern und deren Erhaltung und Schutz zu unterstützen.

Fontanestadt Neuruppin – der Baukultur und Kultur verbunden

Die nur 70 Kilometer von Berlin entfernte Fontanestadt Neuruppin setzt auf Kultur und Tourismus. Theodor Fontane und Kar-Friedrich-Schinkel sind zwei der bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt. Fontanes Zitat ist heute nicht nur in Neuruppin so etwas wie eine Hymne: „Unter allen bedeutenden Männern, die Ruppin, Stadt wie Grafschaft, hervorgebracht, ist Karl Friedrich Schinkel der bedeutendste.“

In einer Zeit, in der Schinkels Erbe in der Stadtmitte „baugrundhaft erschüttert“ wird, ist die Preisverleihung auch ein wichtiges Zeichen, die Verantwortung für die Pflege und Erhaltung des baukulturellen Erbes und des künstlerischen Œuvres Schinkels an allen Lebens- und Wirkungsstätten wahrzunehmen.

Die öffentliche Preisverleihung findet am 13. März 2016 (ab 11 Uhr) am Schinkel-Denkmal und in der benachbarten Kulturkirche Neuruppin statt.

Weitere Informationen:

www.neuruppin.de

Fontanestadt Neuruppin – Information zur Preisverleihung – Link

Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft e.V. – www.schinkelgesellschaft.de

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