Sonntag, 17. Dezember 2017
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Schupelius – der Trickser

Gunnar Schupelius glossiert!

/// Glosse ///- Gunnar Schupelius ist einer, der immer genau hinschaut! Und seinen Ärger klar kommuniziert! Dafür wurde er engagiert – als Kolummnenschreiber bei der BZ-Berlin. Und er läßt seinen Ärger immer als „gerechten Ärger“ und gar Zorn heraus. Das ist boulevardgerecht, denn das einfache Lese-Publikum ohne Abitur mag so etwas!

Und so findet Gunnar Schupelius in seiner neuen Kolumne, „Von den Mauerpark-Bauplänen kursieren verzerrte Bilder“| BZ-Berlin 20.2.2015| „Die Baupläne für den künftigen Mauerpark sind absolut in Ordnung,“ meint Gunnar Schupelius.

Screenshot: BZ Berlin vom 20.2.2015
Screenshot: BZ Berlin vom 20.2.2015: Schupelius Kolummne

Leider wird bei Schupelius´ Text deutlich: der Kolummnist hat keine Ahnung von Stadtentwicklung, und versteht die ganze Aufregung noch nicht einmal mit Ansatz. Hier der kreischende „Brüller“:

„Auf dem Gewerbegebiet neben dem Mauerpark (Mitte) sollen Wohnungen gebaut werden, nicht im Mauerpark selbst, obwohl dieser Eindruck immer wieder erweckt wird. Hier fängt das Problem schon an: Die Berichterstattung ist einseitig und parteiisch. Immer kommen die Gegner zu Wort, kaum die Befürworter und erst recht nicht diejenigen, die eine Wohnung suchen.“

Sicher hat sich Schupelius nur die ausgelegten Pläne angeschaut, hübsch bunt anzusehen sind sie ja durchaus. Dieser gute Mann ist in Kauperts Liste der „Berlin-Beweger“, dazu journalistische Zimmerpflanze der Springer-Presse, vom ersten Setzling an der Akademie bis zur Chefredaktion der BZ-Berlin. So einer schaut schon genau hin, wenn es etwas zu sehen gibt!

Leider aber hat Schupelius keine Architektur oder Stadtplanung studiert, und so hat er den nicht ausgelegten Plan nicht gesehen, der von Baustadtrat Spallek und Investor Groth einfach ignoriert wird: den geltenden Berliner Flächennutzungsplan.

Auch hat sich Schupelius nicht über 20 Jahre „Stadtgerümpel“ auf der im Plan ausgewiesenen Grünfläche aufgeregt. Und von einem laufenden Bauskandal hat er auch noch nichts mitbekommen.

Und nun muß er sich öffentlich kritisieren lassen, ausgerechnet aus der „unabhängigen Springer-Presse“, und die schreibt noch nicht einmal eine ordentliche Kritik, sondern gleich eine Glosse!“.

Immerhin: Schupelius traut sich was! Unter seiner Kolummne steht:

„Hat Gunnar Schupelius recht? Schreiben Sie ihm eine E-Mail an gunnar.schupelius@bz-berlin.de

Und: Abstimmen geht auch! – Und ein Geschenk-Abo der Pankower Allgemeine Zeitung hat auch noch gewonnen!

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