Samstag, 19. August 2017
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So werden Mieter geschröpft!

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Steigende Wohnkosten haben viele Ursachen. Einige Ursachen haben mit dem Energiesparen zu tun! Für viele Mieterinnen und Mieter ist das Energiesparen zum Nullsummenspiel, sogar zum ewig andauernden Verlustgeschäft geworden. Statt Wohlstand und besseren Energiekomfort droht relative Armut.

Zu den stillen, kaum beachteten Kostentreibern zählen die alljährlichen Ablesungen für Heizkosten. Ein Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt Einblicke in ein weitgehend bekanntes, aber kaum beachtetes Problem:

FAZ – 08.02.2014 Heizkostenableser: So werden Mieter geschröpft

Nach einem Gerichtsurteil dürfen die Ablesekosten für Heizung und Warmwasser nicht höher als 15% der Gesamtkosten sein. Doch die Kosten der Ablese-Unternehmen varieren – und überschreiten zum Teil diesen Wert.

Stattdessen schwanken die Kosten zwischen 7 bis 19 Prozent. – Doch was tun?

„“Theoretisch kann sich der Mieter wehren, weil die Einzelabrechnung der Heizkosten nach dem Gesetz nicht unverhältnismäßig viel kosten darf. Doch in der Praxis ist nicht viel zu machen. „Der Mieter kann ja meist gar nicht erkennen, ob die Kosten angemessen sind – und ob der Vermieter das günstigste Angebot eingeholt hat“, sagt Hans Weinreuter, Energiereferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.“

Intransparente Marktverhältnisse der Messdienstleister und Versäumnisse der Hausverwaltungen sorgen dafür, dass das Geschäft mit Messdienstleistungen zum Geschäft von Finanzinvestoren geworden ist.

Mit dem Einbau zu neuen, funkgesteuerten Ablesegeräten werden die Unternehmen beim Personaleinsatz der Ableser vor Ort sparen – und die Ablesekosten erhöhen.

Der Vermieter bestellt, der Mieter zahlt – bis es nicht mehr geht. Oder bis jemand eine kostenlose App auf den Markt bringt! m/S

Weitere Informationen:

FAZonline 8.2.2014 – Heizkostenableser: So werden Mieter geschröpft!

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m/s