Freitag, 18. August 2017
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Sparen an der PR tötet!

Kulturgeiz kostet Künstlerleben

/// Glosse /// – Heute soll es in Pankow eine Eröffnung der PPT – Pankower Theatertage geben! Leider haben es weder der organisierende Kulturverein Prenzlauer Berg e.V. noch der unterstützende PRO Prenzlauer Berg e.V. noch das mithelfende TiC – Tourismusmarketing Pankow GmbH geschafft, eine Pressemitteilung an die Redaktion zu senden! In Zeiten kommunaler Sparsamkeit kann dies natürlich eine zweckgerichtete Sparsamkeit sein, auch Vergeßlichkeit – oder Schlimmeres!

Kulturgeiz kostet Künstlerleben
Wenn Kulturwerbung nicht finanziert ist – stimmt auch die Abendkasse nicht!

Die schlimmste Form ist der Kulturgeiz! Geiz das Richtige zu tun! „Buchstaben-Geiz“ und ein Geiz bei Weltoffenheit und Weltläufigkeit!

Für die Schauspielerinnen und Schauspieler, für Ensembles, Regisseure und für alle die Theaterausstatter ist es eine Katastrophe! 50 Theateraufführungen durch „Nichtkommunikation“ im „kleinen Klüngelkiez“ zu veranstalten, das ist eine noch nicht dagewesene „Kulturleistung“ in Prenzlauer Berg.

Nicht einmal auf den Seiten des Bezirksamtes Pankow wird man fündig! Und bei den Organisatoren hat sich auch noch nicht herumgesprochen, dass es für die „Creative City“ Pankow ein weitreichendes Kultur-Mediennetzwerk gibt!

Immerhin hat es Florentine Schara geschafft, sogar eine ganze Pressemappe zu schicken, und darf sich nun mit Ihrem Team über ein weitreichendes Backlinking freuen!

Allen Darstellern, Theatermachern und Organisatoren ist dennoch Erfolg zu wünschen! Wenn heute die Haushaltspolitiker der Pankower BVV wieder keine Mittel für Öffentlichkeitsarbeit in der Kultur bewilligen, so muss die wichtigste Ressource in der großen Kulturstadt von den Künstlern wieder ganz allein aufgegraben werden: „Kulturaufmerksamkeit!“

In Zeiten des Mindestlohns ist „Kulturaufmerksamkeit“ nicht mehr kostenlos zu erringen. Mindestens die Zeit für eine Mail sollte bei einer Festivalorganisation finanziert werden!

Künstler im Wartestand auf ein ausbleibendes Publikum wären „verlorene und verschenkte Künstlerleben!“

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m/s