Donnerstag, 24. August 2017
Home > Kultur > StipendiatInnen-Auswahl in Weißensee

StipendiatInnen-Auswahl in Weißensee

Kunststipendiaten an der Kunsthochschule Weißensee

Die Studienstiftung des Deutschen Volkes hat im März an der Kunsthochschule Berlin Weißensee unter 77 Studierenden der Bildenden Kunst 24 Neu-StipendiatInnen ausgewählt. Dafür hatten die deutschen Kunsthochschulen besonders talentierte Studierende, die eher am Anfang des Studiums stehen, vorgeschlagen. Aus insgesamt 22 Kunsthochschulen waren die BewerberInnen angereist.

Kunststipendiaten an der Kunsthochschule Weißensee Kunststipendiaten an der Kunsthochschule Weißensee Foto: Heike Overbeck – Kunsthochschule Weißensee

Sie studieren Malerei, Medienkunst, Bildhauerei, Fotografie oder Kunsterziehung an Akademien und Hochschulen in ganz Deutschland – die 24 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der traditionsreichen Künstlerförderung der Studienstiftung des deutschen Volkes. In der Jurysitzung an der Weißensee Kunsthochschule Berlin präsentierten insgesamt 77 Bewerber ihre Arbeiten, zehn Frauen und 14 Männer konnten die hochkarätig besetze Jury überzeugen. Die Weißenseer Hochschule war bereits zum zweiten Mal Gastgeberin für die Künstlerauswahl der in Bonn ansässigen Stiftung.

Auswahlverfahren der Studienstiftung in der Kunsthochschule Weißensee Auswahlverfahren in der Aula der Kunsthochschule Weißensee – Foto: Heike Overbeck

„Die Studienstiftung ist das einzige Begabtenförderungswerk in Deutschland, das alle Bereiche der Künste mit eigenen Programmlinien fördert“, sagte Dr. Annette Julius, Generalsekretärin der Studienstiftung des deutschen Volkes. „Wir sind sehr stolz, dass wir besonders im Bereich der Bildenden Kunst auf eine Auswahl und Förderung von Beginn der 50er Jahre zurück schauen können“.

Kunstinstallation im TreppenhausKunstinstallation im Treppenhaus – Foto Heike Overbeck

Die Künstlerauswahl der Studienstiftung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: Bereits im Herbst 2012 hatten die deutschen Kunsthochschulen nach einer internen Vorauswahl der Studienstiftung ihre Kandidaten vorgeschlagen. Insgesamt 77 junge Künstler präsentierten in der entscheidenden Runde in der zweiten Märzwoche ihre Arbeiten an der gastgebenden Weißensee Kunsthochschule Berlin.

Die ehrenamtliche Kommission für die Auswahl setzte sich aus renommierten deutschen Künstlerinnen und Künstlern zusammen, die als Experten unabhängige Kunstpositionen vertreten:
Franka Hörnschemeyer (Bildhauerei/Installation), Christian Jankowski (Performance, Video), Corinne Wasmuht (Malerei), Wolfgang Luy (Skulptur), Karin Sander (Skulptur/ Installation), Winfried Virnich (Malerei), David Zink Yi (Fotografie, Video), Thomas Rentmeister (Bildhauerei/Installation).

Von der Kunsthochschule Berlin Weißensee wurde LUKAS MAIBIER in die Stiftung aufgenommen. Er studiert im 5. Semester Malerei und wird nun bis zum Ende des Studiums von Deutschlands größtem Begabtenförderungswerk unterstützt werden.

Weiterhin wurden aufgenommen:
Maximilian Arnold, Karlsruhe; Anna Bart, Bremen; Lilith Becker, Stuttgart; Julia Debus, Leipzig; Serena Alma Ferrario, Braunschweig; Niklas Fischer, Münster; Maximilian Grau, Offenbach; Manuel Haible, Braunschweig; Robert Hamacher, Karlsruhe; Bianca Hennig, München; Leon Kahane, Berlin (UdK); Markus Lutter, München; Dario Mendez Acosta, Köln; Daniel Pauselius, Leipzig; Jonathan Penca, Frankfurt/Main; Katharina Reich, Kassel; Matthias Ruthenberg, Bremen; Paul Schuseil, Mainz; Saskia Senge, Hamburg; Annabel Sommer, Braunschweig; Raphaela Vogel, Nürnberg; Johanna Wagner, Karlsruhe.

Neben der finanziellen Förderung aus einem monatlichen Büchergeld sowie einem jährlich neu berechneten Grundstipendium steht allen Kunst-Stipendiaten das Bildungsprogramm der Studienstiftung offen. Für die Stipendiaten der Künstlerförderung bietet die Studienstiftung eine Künstlertagung in Montepulciano und eine gemeinsame Studienfahrt zur Biennale nach Venedig an.

Informationen zur Künstlerauswahl der Studienstiftung unter:

Studienstiftung des Deutschen Volkes

weißensee kunsthochschule berlin

Save this post as PDF

m/s