Freitag, 15. Dezember 2017
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Tag der Offenen Moschee

Khadija Moschee

Am heutigen 20. Tag der Offenen Moschee nahmen in Berlin insgesamt 18 Moscheen teil. In der einzigen Pankower Moschee, der Khadija-Moschee in Heinersdorf, begrüßte Imam Said Ahmed Arif die Gäste am Eingang des Freigeländes.

Die rund 370 Mitglieder umfassene Gemeinde hatte sich auf diesen Tag mit einem Festzelt, Empfangstisch und eigens ernannten Gästebetreuern vorbereitet. Für Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, die auch rege genutzt wurde. Traditioneller Tee wurde serviert, dazu süsses Gebäck und Teigtaschen.

Das Motto des Tages war eine Einladung zum Gespräch und Gedankenaustausch: “ Migration als Herausforderung und Chance.“ Said Ahmed Arif engagiert sich für einen offenen Dialog. Die kurze Führung in die Moschee stand etwas unter Zeitdruck, denn um 16 Uhr war die nächste Gebetsstunde. Im großen Gebetsraum der Moschee im Erdgeschoss war eine Sonderausstellung mit Informationen über den Islam und über die Ahmadiyya Muslim Jamaat aufgebaut.

Normalerweise ist der Gebetsraum leer, die Ausstellung ist schon so etwas wie eine Zweckentfremdung, die man jedoch im Interesse des Dialogs aufgebaut hat.

Der Gebetsraum im Erdgeschoß ist den Männern vorbehalten. Die Frauen der Gemeinde haben ihren Gebetsraum im ersten Obergeschoss.

Einer weltweiten Glaubensgemeinschaft von „Muslimen, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi, Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad Qadiani (as), glauben.“ Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde hat am Ende des 19. Jahrhunderts in Indien ihren Ursprung und hat in Deutschland heute ca. 40.000 Mitglieder. Weltweit ist die Religonsgemeinschaft heute in 190 Ländern vertreten.

Gebetsraum der Khadija Moschee
Gebetsraum der Khadija Moschee mit Islam-Ausstellung und Besuchern

Eine ganze Reihe Besucher war im Gebetsraum versammelt, und schaute die Ausstellung an, oder war ins Gespräch mit den Gästebetreuern vertieft.

Als das Gebet begann, blieben auch einige Besucher in der Moschee – ein großes Zeichen von Gastfreundlichkeit und Weltoffenheit.

Das Freigelände leerte sich – und genau in diesem Moment entstand auch Titelbild der Khadija Moschee mit ihrer blauen Himmelskuppel und dem weißen Minarett.

Die Ausstellung in der Khadija Moschee wird übrigens bald abgebaut, und wird dann in Bernau bei Berlin gezeigt. Zur Eröffnung am 14.10.2016 gibt es auch einen Vortrag in Bernau: „Der Islam – Eine Bedrohung oder eine Quelle für den Frieden?“.

Weitere Informationen:

Khadija Moschee in Berlin | Tiniusstraße 7 | 13089 Berlin | www.ahmadiyya.de

Ahmadiyya Muslim Jamaat – www.ahmadiyya.de

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