Montag, 20. November 2017
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„Tatort“-Kommissare zu Gast im BMZ: Ausstellung zur Lage philippinischer Kinder

Tatort-Kommisare im BMZ

Was haben die Kölner „Tatort“-Kommissare und das Entwicklungsministerium gemeinsam? Beide machen sich stark für die Rechte von Kindern – zum Beispiel auf den Philippinen, wo sich die Schauspieler seit einem „Tatort“-Dreh 1998 mit ihrer Hilfsorganisation „Tatorte – Straßen der Welt“ für Kinder einsetzen. Welches Schicksal schon die Jüngsten dort erleiden, das illustrieren eindrucksvoll die Zeichnungen der Künstlerin INK, deren Bilder ab sofort bis zum 28. Oktober im BMZ zu sehen sind.

Eröffnet wurde die Ausstellung am Montag vom Gastgeber, Bundesminister Gerd Müller, gemeinsam mit den WDR-„Tatort“-Darstellern Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Joe Bausch und dem eigens aus Manila angereisten Pater Shay Cullen, der seit Jahren philippinische Kinder aus den Händen von Menschenhändlern, aus Gefängnissen oder der Prostitution befreit.

Bundesminister Dr. Gerd Müller: „Es gibt leider viele Tatorte auf der Welt, wo die Kleinsten die größten Opfer sind – weltweit sind allein zweihundert Millionen Kinder obdachlos. Um diese Kinder müssen wir uns kümmern, denn sie sind unsere Zukunft: Wir müssen sie schützen vor Gewalt und Missbrauch, ihnen Schulbildung und damit eine Lebensperspektive ermöglichen.“

Tatort-Kommissare im BMZ
von links nach rechts: Minister Gerd Müller, „Tatort“-Darsteller Joe Bausch, Künstlerin INK, „Tatort“-Darsteller Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt – Foto: BMZ/photothek

Genau das ist das Ziel des „Tatort“-Vereins, dessen Einsatz für Straßenkinder Minister Müller ausdrücklich lobte: Die Schauspieler setzen ihre Prominenz ein, um Spenden für die Arbeit von Pater Shay Cullen auf den Philippinen zu gewinnen: Mit Unterstützung des Tatort-Vereins kann Pater Cullen aus Bordellen oder Gefängnissen befreiten Mädchen und Jungen helfen. So weihten 2013 Dietmar Bär, Joe Bausch und Klaus J. Behrendt ein Mädchenhaus ein, das mit Spendenmitteln und BMZ-Förderung finanziert wurde. Dort haben 60 missbrauchte Mädchen ab sieben Jahren ein neues Zuhause bekommen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Zeichnungen der Künstlerin INK entstanden in Zusammenarbeit mit dem „Tatort“-Verein und auf der Grundlage von Fotos, die Pater Cullen vor Ort von philippinischen Kindern und oftmals heimlich in Gefängnissen oder auf der Straße aufgenommen hat. Die Bilder sind noch bis einschließlich 28. Oktober im Foyer des Berliner Dienstsitzes des Ministeriums zu sehen.

Weitere Informationen:

Der Besuch der Aussstellung ist nach Voranmeldung und Sicherheitscheck möglich. Bitte Personaldokument vorlegen.
Voranmeldung per Mail an oeffentlichkeitsarbeit@bmz.bund.de .

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m/s