Dienstag, 12. Dezember 2017
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Testen Sie Ihr Facebook-Kharma!

facebock des Monats

Facebook ist noch immer populär, verzeichnet weltweit weiter wachsende Mitgliederzahlen, vor allem in den jungen Altersgruppen ab 14-25 Jahren.

Künstler und Galerien können sich im sozialen Netzwerk eine eigene „Öffentlichkeit“ herstellen, deren Reichweite zudem immer überschaubar ist.

Digitale Familie, digitaler-Freundeskreis, digitale-Kieze, digitale-Stämme, digitale Fach- und Firmenseiten und digitale Kohorten treten heute neben eine „allgemein zugängliche Öffentlichkeit“ einer Stadt.

Doch wie viele Menschen sind überhaupt bei Facebook aktiv? Wie weit ist die Reichweite einer Facebook-Seite? Lohnt es, eine Vernissage in einem Freundeskreis von 300 Menschen anzukündigen? Oder versendet man lieber 1000 Mails und wartet auf die Aktivitäten und Empfehlungen der Freunde und Fans?

Wie wirksam ist eine dichte Reihenfolge von Meldungen und Beiträgen? Was ist die Halbwertszeit eines Beitrags auf der Timeline? 90 Minuten – oder 1 Tag?

Viele Fragen stellen sich, wenn Facebook als Medium eingesetzt werden soll, und als einladendes Medium wirken soll.

ffensichtlich gibt es auch gravierende Unterschiede in der Popularität einzelner Facebook-Seiten. Was sagen Zahlen bei Facebook aus?

Analysieren statt spekulieren

Um die Effektivität und Wirksamkeit einer Facebook-Seite zu analysieren, gibt es Tools, die sehr weitreichende Analysen erstellen können und die Seiten-Performance messen:

Kennzahlenübersicht
Anzahl Fans | Wöchentliches Wachstum | Werbewert (EUR) | Service Level | Antwortzeit | Posts pro Tag | Engagement
Post-Interaktion | Gesamtreichweite pro Tag | Post-Reichweite pro Tag | Profile Performance

Detailanalysen

Inhalt | Zeiten & Typen | Multiplikatoren | Fan-Beiträge | Werbewert | Historie & Benchmarking | Tagging

Aktivität fördert Reichweite – oder auch nicht

Inzwischen klagen viele Unternehmen über sinkende Reichweiten bei Facebook. Der “Kanal ist voll” – die organische Reichweite neuer Seiten und neuer Posts sinkt stetig ab.

Seit dem “Algorithmus-Update für den Newsfeed”, den Facebock Ende 2013 durchführte, sank bei vielen populären Seiten die Reichweite: „Mehr relevante Inhalte, weniger Memes“, war damals die Zielsetzung. Die Qualitätsschraube sollte gedreht werden.

Einige Unternehmen und Blogger protestierten Anfang 2014 lautstark gegen die neue Praxis. Eine große Zahl von Seitenbetreibern löschten sogar aus Protest ihre Facebook-Präsenzen.

Messungen von Agenturen wie Allfacebook.com ergaben auch überraschende Zahlen: “Rein in Zahlen gemessen liegt die Halbwertszeit eines Facebook Posts gerade mal bei 90 Minuten”.

Offensichtlich kommt es auch darauf an, zur richtigen Zeit zu posten – genau dann, wenn die meisten User in der Gruppe auch online sind.

Ermüdungseffekte und Gegenmaßnahmen

Mit der Zeit stellt sich auf vielen Seiten ein Phänomen ein: Aktivität und Wachstum sinken, manche Facebook-Seiten schlafen regelrecht ein.

Seitenbetreiber von Firmen, Vereinen und Gemeinschaften haben dann nur zwei Möglichkeiten, um die sinkende Reichweite zu kompensieren:

Entweder es wird ein Media-Budget für Facebook-Anzeigen und Sponsored-Posts ausgegeben, oder die organische Reichweite wird durch ein gesteigertes Post-Engagement erhöht. Denn nur wer es schafft, dass seine Fans regelmäßig mit der Seite interagieren, schafft es nachhaltig, den Algorithmus positiv zu beeinflussen.

Likes, Kommentare und Shares werden vom Algorithmus positiv belohnt. Im besten Fall können so wieder deutlich mehr Fans die Meldungen in ihrem Nachrichtenstrom sehen.

Bei Künstlern und Galerien gibt es jedoch Grenzen von Distinktion und Etikette: es verbietet sich von selbst, Kunst zu erklären und sich zum Unterhalter aufzubauen. Eine klare Haltung und Zurückhaltung ist notwendig. Vorankündigung, Ankündigung und Nachbericht mit Foto-Archiv sind die essentiellen Kommunikations-Motive.

Doch lohnt es sich noch, Zeit in Facebook zu investieren? Was bringen absolute Zahlen, wenn kaum jemand aktiv reagiert, darüber spricht, oder einen angekündigten Termin besucht?

Die entscheidende Frage, die sich alle Künstler, Galerien und Social-Media-Manager stellen sollten, lautet also nicht mehr: „Wie viele Fans haben wir auf unseren Seiten dazugewonnen?“

Sondern: „Mit wie vielen Fans waren wir in der letzten Woche tatsächlich in Kontakt?“ – „Wie viele Fans haben ihr Kommen zum nächsten Event zugesagt?“

Eine einfache Frage, deren Antwort viel über die Qualität und Kreativität ihrer Facebook-Beiträge aus Fansicht aussagt.

Fanpage-Kharma kaputt?

Stimmt meine Facebook-Strategie – oder ist sie Zeitverschwendung? Oder habe ich einen Face”bock” geschossen?

Mit einem einfachen Tool kann man tiefe Erkenntnisse über Fanpages und Facebook-Seiten gewinnen.

“Fanpage Karma” ist ein Online Tool zur Analyse und Monitoring von Social Media Auftritten. Es hilft Agenturen und Social Media Managern ihre Fans besser zu verstehen und die Community aufzubauen. Es bietet wertvolle Einblicke in die richtige Posting-Strategie und in die Performance verschiedener Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter oder YouTube.

Weitere Informationen:

Fragen rund um Facebook-Analyse und Optimierung? Schreiben Sie uns:

kulturpartner@kultur-in-pankow.de

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m/s