Mittwoch, 18. Oktober 2017
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Tourismusinformation 4.0

visit pankow!

Die Entwicklung der Smartphone-Technologien schreitet rasant voran. Immer mehr Touristen verfügen über moderne Smartphones. Die Altersgruppe der „Smartphone-Natives“ wächst. Auch moderne Browsertechnologien entwickeln sich weiter – und bringen noch sehr überraschende Innovationen hervor.

In der Tourismusinformation können damit völlig neue Wege beschritten werden: ortsabhängige Informationen können direkt auf Smartphones amgezeigt werden.

Der bisher übliche Weg: Tourismusinformationen werden per Internet und Funk oder per W-LAN und per App übertragen. Der Nachteil: die Informationen müssen auch abgerufen werden. Oder es muß zuerst eine App geladen, und ein Geldbetrag gezahlt werden.

Die neue Generation Tourismus-Marketing kommt

Traditionelles Tourismusmarketing mit Stadtplänen, Drucksachen und Broschüren kann als „Tourismusmarketing 1.0“ bezeichnet werden. Der Nachteil: hohe Druckkosten, hoher Verteil- und Logistikaufwand. Dazu eine mangelnde Zielgenauigkeit in der Erreichung der touristischen Zielgruppen.

Das bisherige traditionelle „Broschürenmarketing“ hat zudem entscheidende Nachteile: es erreicht vor allem „Tagestouristen“, die mit noch dazu mit „mehrwöchigen Programmen“, „Immobilienanzeigen“ und „Therapieangeboten“ traktiert werden.

Tourismusmarketing 2.0

Die Zusammenstellung von Tourismusinformationen im Internet kann man als „Tourismusmarketing 2.0“ bezeichnen, ein Weg der längst beschritten wurde. Visit Pankow baut dieses Tourismusmarketing 2.0 mit einer neuen Basis auf, und schafft zugleich Grundlagen für eine technische Weiterentwicklung für die nächsten beiden technischen Generationen.

Außerdem wird nun jeden Monat mit neuen Themen und Angeboten nachgelegt.

Aktuell sind z.B. Abreise-Informationen hinzu gekommen: Go Euro!

Damit wird dem Bedarf der vielen Städtetouristen nachgekommen, die spontan in eine andere europäische Stadt weiterreisen möchten! Vorteil: eine neue Form der Kundenbindung, denn bei das Abreise kann schon Geld für die nächste Anreise nach Pankow und die Attraktionen des nächsten Jahres gespart werden.

Visit Pankow – das neue City- und Tourismusmarketing ist als ein langfristig durchdachtes Konzept angelegt.

Was ist Tourismusmarketing 3.0

Tourismusmarketing 3.0 befindet sich in der Entwicklungsphase: es geht um mobile Anwendungen, um geolokale und um personalisierbare Dienste. Die Dominanz von Apple iOS und Google-Android hat bisher vor allem die Entwicklung von Apps bevorzugt – die heute bei vielen Standardaufgaben im Smartphone integriert sind.
Doch Apps haben ein Problem: die Werbung für eine App ist teuer – und die Marketing-Kosten für die App übersteigen oft den Nutzwert der Leistung – Apps sind deshalb vor allem für Smartphone-Hersteller und Betreiber von App-Stores interessant.

Für Visit Pankow wird inzwischen eine offene mobile Version entwickelt, die speziell für Smartphone-Besitzer und speziell in den gut besuchten „Hot-Spots“ Vorteile bringt. Neben aktuellen Kulturinformationen werden auch Stadtinformationen und Shopping integriert.

– aktuelle Besucherinformation (z.B. für alle Besucher eines Konzertes)
– zeitgesteuerte Anzeigen (z.B. Restaurant, Shop und Location hat noch Plätze frei, ab 22.00 Uhr öffnet Club X)
– Belegung von Parkplätzen, freie Plätze in Theatern und Locations (noch 10 Last-Minute-Tickets verfügbar).

Die große Herausforderung dabei: zeitgesteuerte Anzeigen erfordern Kommunikation und Kooperation mit örtlichen Partnern und neue „Location-based Services“.

Bisher setzen die Betreiber von „Location-based Services“ auf sogenannte „Beacons“ – kleine Geräte mit Internetanschluß, die Smartphones per Bluetooth-Schnittstelle ansprechen. In der Städtereklame, im Shopping und in Einkaufszentren halten diese Geräte gerade Einzug. Auch Berliner Start-Ups ziehen hier schon mit.

Der Nachteil: hinter allen Modellen steht ein zentrales Geschäftsmodell – und Bluetooth hat nur unzureichende Reichweiten – muß immer erst aktiviert werden. Die Kosten übersteigen auch oft den Etat örtlicher Händler, die kaum Zusatzgeschäft entwickeln können. Die nächste Innovationsstufe muß daher griffiger werden.

Tourismusmarketing 4.0: das „Ding“ spricht ohne Internet

Visit Pankow geht gleich eine ganze Generation weiter: „Location-based Services“ ohne Internet!

Möglich wird es durch den neuen Übertragungsstandard „Wireless-USB“, der künftig durch jeden Smartphone-Browser verwendet werden kann. Aktuell ist noch eine kostenlose App erforderlich – doch ab Ende 2015 wird „Wireless-USB“ auch bei Browser-Updates und in neuen Smartphones zum Standard.

Wir nennen die kleinen Bausteine „Shouter“ – abgeleitet vom Verb „to shout“ – wie rufen. Stationäre Shouter, senden wie kleine Leuchtfeuer Informationen aus und übertragen Dienste und Dialoge, z.B. bei Bezahlvorgängen.

Phantastische Dinge lassen sich bereits mit den stationären Shoutern ohne Internet-Anbindung installieren:

Szenario 1: Sprechende Tür mit Informationsangebot und Spendenbox
Viele für Touristen interessante Gebäude sind werktags geschlossen. Ein Shouter sendet im Nahbereich eine Information über das Gebäude, ein Video und eine Präsentation auf alle Smartphones aus, die das Signal akzeptieren. Ein kleines Logo signalisiert: hier ist ein Shouter aktiv und kann genutzt werden.
Am Ende der Präsentation lädt ein Spenden- oder Bezahlfenster – und der dankbare Smartphone-User zahlt einen frei wählbaren Betrag bargeldlos auf ein Online-Konto.

Interessant wird es, wenn internetgesteuerter Shouter Informationen aussenden und übertragen:

Szenario 2: Besuchersteuerung Versammlungsort
Vor Veranstaltungsbeginn signalisiert ein Shouter den Weg zum gebuchten Platz im Gebäude. Dazu werden interessante Locations im Umkreis angezeigt. Diese bieten Gutscheine oder Platzreservierung nach dem Ende der Kultur-Veranstaltung an. Am Ende der Veranstaltung wird dem Besucher der Weg zum Restaurant oder Club angezeigt.

Szenario 3: Hotel-Butler
Das Szenario Hotel-Butler umfasst alle Informations-Services, die für einen Hotelbesuch (oder Hostel) relevant sind. Einchecken, Gebäudeinformationen, Zugangscodes, BezahlServices, Payment und Auschecken. Zusätzlich: Buchungspakete mit Bonus- und Zusatzangeboten.

Noch mehr Möglichkeiten bieten „automobile Shouter“.

Szenario 4: Stadtrundfahrt
Ein Shouter wird an die Stromversorgung des Autos angeschlossen, und sendet je nach Geo-Position des nächsten eingebuchten Smartphones eine Präsentation für eine Stadtrundfahrt-Information mit Bild und Ton. Während der Fahrt ist nur Ton zu empfangen.
Nach dem Aussteigen sind Bild, Ton und Video gemeinsam verfügbar. Der Clou: die Präsentation kann auf dem Smartphone gespeichert und mit eigenen Fotos und Kommentaren angereichert werden.

Entwickler und Technologiepartner gesucht

Für die Entwicklung der drei Szenarien 2-4 werden Entwickler und Technologiepartner gesucht.

Bedingung für die Entwicklung: die Lösungen sollen als Pilotlösung für Pankow aufgebaut werden, und müssen nach Konzept und Design auch weltweit für andere Orte übertragbar sein. Die Start-Version muß in Englisch und Deutsch konzipiert werden.
Für die Entwicklung automobiler Shouter-Services wird auch ein Technologiepartner im Bereich E-Mobilität gesucht.

Für die Installation der „Sprechenden Tür mit Informationsangebot und Spendenbox“ werden Kirchen, Denkmäler, Vereine oder Museen und Kulturorte und Gedenkstätten gesucht. Die Lösung ist praktisch sofort umsetzbar.

Weitere Informationen:

Anfragen sind unverbindlich und werden vertraulich behandelt. Bitte senden Sie eine Mail an: info@visitpankow.de

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m/s