Dienstag, 12. Dezember 2017
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Transit nach Pankow

Pankowmuckel´s Ärger

/// Kolumne /// – „Juten Tach! Mein Name ist Pankowmuckel!

Ick kämpfe dafür, dass Pankow wieder Weltniveau erreicht! Heute kiek ick uff den „Transit“!

Wat mich wirklich uffregt in Pankow: in janz Pankow, ach was in janz Deutschland, regiert der „Transitwahn!“

Als ob et keene Kreuzfahrtschiffe, Fähren und Eisenbahnen jibt, lässt man Flüchtlinge in maroden Kuttern absaufen und per Pedes den janzen Balkan abloofen!

Un nun kloppen sich die Merkeln mit dem Hotte Seehofer und mit dem SPD-Siegmar um „Dublin“, „Asyl“ und „Transit“.

Ick sach: ham wa keene Erfahrungen mit dem Transit? Muss det erst erfrorne Leute, oder noch mehr Tote im Meer jem?

Wozu brauchen wir an die Jrenzen neue Tränenpaläste, wenn et doch ooch Transit-Züge jebn kann?

Ham wa nicht jenuch Erfahrungen mit die Transitzüge jehabt? – An eenem Bahnhof steijen die Passagiere ein, am nächsten die Kontrolleure – und am Ende kommen alle fertig kontrolliert an?

Pankowmuckel
„Gestatten, mein Name ist Pankowmuckel!“

Jibt et nicht ne durchjehende Eisenbahn von Istanbul bis Pankow?

Kann man keene Transitzüje und Sonderzüje nach Pankow orjanisiern? Muss unsa Udo erst wieda eenen neuen Song machen?

Ick finde ooch, „Gastfeindschaft“ ist keene deutsche Kultur, ditte passt nicht zur Fußballnation!

Vielleicht brauchen wir ooch noch mehr als „Willkommenskultur“ – so een bischen „Willkommmens-Fantasie“ wie in Bosnien!
Die Bosnier haben den Flüchtlingen Holzblockbohlen in die Hand jedrückt, und die haben dann selbst mit anpacken dürfen. Und nun sieht´s da nicht mehr wie een Heerlager, sondern wie eene Laubenkolonie aus.

Hier in Pankow wär natürlich noch een Willkommensstammtisch im Rathaus janz jut: der Ratskeller is ja jroß genuch!

Meint Euer Pankowmuckel

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