Sonntag, 22. Oktober 2017
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Amerika first! Googles Internet

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Eric Schmidt, der Verwaltungsratschef von Google, ist gerade auf Deutschlandtour. Er redet unseren Politikern ein, sie müssten vom Internet die Finger lassen. Doch wie spricht er, wenn er unter seinesgleichen ist? Wir haben mitgehört.

Die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG hat das Video einer Konferenz veröffentlicht, in der ein klarer Blick auf die wahren Absichten der großen Internetkonzerne möglich wird.

Ihre Geschäfte beruhen auf Datensammlung und Datenauswertung. In der Fachwelt bürgert sich dafür der Begriff der „Überwachungskapitalisten“ ein.

Das Video hat es in sich, denn es zeigt auch die Janusköpfigkeit von Google Chef Eric Schmidt:

„Eric Schmidt sagt auf einer Veranstaltung des amerikanischen Senats, dass er Angst davor hat, dass das Internet auseinanderbricht. Das hat er so natürlich nicht gesagt. Was er in der Turnhalle der Palo Alto High School sagte, war viel besser: Er und seine Kollegen legten endlich die Karten auf den Tisch. Das ist insofern erfrischend, als Google & Co. in Deutschland eine Sprache der Ausweichbewegung pflegen. Eine Sprache ohne Inhalt, die zwar aus Wörtern besteht, aber keine Informationen übermittelt. Da geht es dann darum, dass bloß nichts mit dem Internet gemacht werden darf, weil selbst Google nicht weiß, was mit dem Internet passieren wird, und da sei es halt besser, wenn man das Internet sich allein entwickeln lässt, am besten unreguliert.“

Zusammen in einer kalifornischen Turnhalle sprachen: Eric Schmidt, Brad Smith, Colin Stretch, Ramsey Homsany, und John Lilly, und der demokratische Senator Ron Wyden.

Mehr ist nachzulesen bei:

Googles Internet: Überwachungskapitalisten unter sich – FAZ 14.10.2014 – Christopher Lauer
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ueberwachung/datenschutz-wenn-ueberwachungskapitalisten-unter-sich-sind-13208092-p2.html

Das Video ist bei YouTube verfügbar:

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m/s