Freitag, 15. Dezember 2017
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Voll in die grüne Scheisse gefaßt!

Öszan Mutlu mag Grün!

/// Glosse /// Özcan Mutlu steht in der Kritik! Sozial. Gerecht. Direkt. Mutlu! Ja genau der Mutlu! MdB – einer der prominenten Grünen in Berlin hat sich die Hände schmutzig gemacht!

Als Investor in Prenzlauer Berg – im grünen Herzland der Metropole. Es geht um einen Laden in attraktiver Lage. Die Stargarder Strasse ringt mit der Kastanienallee um die hübscheren Frauen im Straßenbild. Eine Gewerbeimmobilie mit bewährten COSMETC STUDIO scheint eine gute Geldanlage für Herrn und Frau Mutlu zu sein.

Obendrein hip, und soetwas wie Green Economy, wenn man an Gurkenmnasken, Avocadocreme und grüne Tonerde denkt. Eigentlich kann nix passieren.

Doch Prenzlauer Berg hat seine Tücken und Marotten. Alte Mietverträge, alte Miethöhen passen nicht mit neuen Grundsteuerhebesätzen und Kaufpreisen zusammen. Ein bisschen Spaß muss als Investor doch schon sein!

Also fix die Mieterhöhung angekündigt, 1.573,– € /Monat – das zahlt ein Laden in der Achillesstraße im Pankower Norden auch.

Ein Kosmetik-Studio mit 5-7 Mitarbeiterinnen, davon auch Praktikantinnen, ist ein stabiler Wirtschaftsbetrieb.

Bei Mittelpreisen von 45 €, fünf Behandlungen pro Tag je Mitarbeiter ist die Mietbelastung nicht viel – und schon an einem guten Tag eingespielt.

Mindestens 25.000 € Monats-Umsatz dürften erzielbar sein – die Mietbelastung von 1.573,– € /Monat ist eher günstig in der Lage.
Man weiss auch nicht, ob Mutlu nach der Devise Sozial. Gerecht. Direkt lieber Gewerbemiete erhöht, und vor Mietererhöhungen für die darüber liegenden Wohnungen zurückschreckt.

Mutlu weilte nichtsahnend in Teheran, als ihn ein Kommentar im TAGESSPIEGEL mitsamt nachfolgenden Shitstorm-Tornado ins Visier nahm. Gyöngyi Blank und Ihre Tochter sind im Kiez eine wichtige Institution – sozusagen die örtliche Glamour-Nahversorgung.
Da kommt nicht nur Mitleid, sondern auch Mitgefühl für Ehefrauen und Freundinnen auf, die hier Maske machen.

Das grüne Establishment ist nun in ganz Berlin wirtschaftlich erschrocken, dabei ist doch nur kiezübliche Marktpraxis offenbart worden.

Der zum Oktober 2016 auslaufende Mietvertrag läuft erst mal aus, doch dürfte noch nachverhandelt werden.

Wer nun „voll in die grüne Scheisse“ gefaßt hat ist noch nicht klar. Bei Özcan Mutlu sieht es eher wie grüne Tonerde oder Acryl-Wahlkampf-Farbe aus.

Bei den „Shit-Stormern“ und „günen Moralaposteln“ scheinen aber die Pferde durchgegangen zu sein – der unangenehme Fehlgriff der Vielen hinterlässt den üblen Geruch des leichtfertigen Rufmordens.

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