Sonntag, 20. August 2017
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Vorsicht TTIP!

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Nach einer neuen Analyse würde das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP eher den USA nützen, während in der EU der Binnenmarkt mit Konsequenzen allem für Nord- und Westeuropa einbrechen könnte.

Nach einer Studie von Jeronim Capaldo für das Global Development And Environment Institute an der Tufts University könnte das geplante transatlantische Freihandelsabkommen für die EU negative Folgen haben.

Während die EU-Kommission selbst nur auf geringes wirtschaftliches Wachstum setzt, könnte das Gegenteil eintreten: die Arbeitslosigkeit könnte wachsen und der europäische Wirtschaftsraum erodieren.

Das Online-Magazin TELEPOLIS nennt neue Bedenken gegen das geplante Freihandelsabkommen und verweist auf wichtige weitere Links zum Thema:

Folgen von TTIP für die EU: Mehr Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen, schrumpfende Exporte
TELEPOLIS – Florian Rötzer – 28.11.2014

Auch in SPIEGEL Online werden heute neue Hinweise zum Streit innerhalb des Bundes-SPD veröffentlicht, in denen ein sehr bedeutsamer Themenkomplex angesprochen wird:

“ Der Parteilinke Raabe griff Gabriel inhaltlich an. „Es ist falsch, wenn Gabriel so tut, als ginge es Kritikern nur um die Schiedsgerichte. Mich interessieren zum Beispiel besonders die Kernarbeitsnormen“, sagte der Bundestagsabgeordnete.“

„Raabe verwies auf die Automobilindustrie: „Wenn durch das Freihandelsabkommen mit den USA künftig die Zölle wegfielen, wäre es für General Motors ein prima Geschäft, Opel-Arbeitsplätze nach Amerika zu verlegen“, so der Parteilinke. „Die Einfuhren nach Europa würden dann nichts mehr kosten und GM müsste sich nicht mit Betriebsräten herumschlagen.“

„Auch das Argument, dass die Amerikaner im Falle eines Scheiterns von TTIP ein Abkommen mit den Chinesen schließen würden, könne man nicht ernsthaft vertreten, so Raabe. „Amerikaner, die sich einen BMW oder einen Mercedes kaufen, würden das doch weiter tun. Sie würden jedenfalls sicher kein chinesisches Auto kaufen, nur weil es ein amerikanisch-chinesisches Freihandelsabkommen gibt.““

Mehr dazu unter:

Freihandelsabkommen Ceta und TTIP: SPD-Abgeordnete rebellieren gegen Gabriels Basta-Politik
Veit Medick – 29.11.2014 – SPIEGELonline

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m/s