Dienstag, 19. September 2017
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Vorstellung der Planungsvarianten der Grünfläche Fröbelplatz

Fröbelplatz

Die Neugestaltung der Grünanlage Fröbelplatz und die zugehörige Spielplatzplanung gehören zu den bisher umfangreichsten Verfahren der Bürgerbeteiligung in Prenzlauer Berg. Der bereits im Juli eingeweihte Spielplatz wurde nicht nur durch ein Anwohner- und Kinderbeteiligung geplant, sondern erstmnals im Format „Planungsparty“ (Planungsparty für neuen Spiel- und Bolzplatz | 10.4.2016 | Michael Springer).

Wegen des entstehenden Spielplatzlärms wurde auch eigens ein Lärmgutachten erstellt, das zum Tag der Städtebauförderung am 13.5.2017 öffentlich auf dem Fröbelplatz vorgestellt wurde.

Inzwischen sind die Planungsvarianten für den Fröbelplatz erarbeitet worden und sollen öffentlich vorgestellt werden. Das unter Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Grüne) begonnene Beteiligungsverfahren stellt sich im Nachhinein als vorbildlich dar.

Vorstellung der Planungsvarianten zur Neugestaltung der Grünfläche Fröbelplatz am 07.09.2017

Mit Pressemitteilung vom 25.08.2017 teilt das Bezirksamt Pankow den Vor-Ort-Termin in lakonischer Form mit:

„In einer öffentlichen Planungswerkstatt im Mai dieses Jahres konnten Anwohnerinnen und Anwohner erste Vorschläge und Anregungen für eine Neugestaltung des Fröbelplatzes äußern. Die daraus entstandenen Planungsvarianten werden am Donnerstag, dem 7. September 2017 um 18.00 Uhr vor Ort öffentlich vorgestellt. Die Grünfläche auf dem Fröbelplatz entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Sie bietet momentan wenig Aufenthaltsqualität, kaum Sitzgelegenheiten und wird bisher nicht entsprechend ihrer Potenzialen genutzt. Mit Mitteln aus dem Förderprogramm Stadtumbau soll die Grünfläche nun in gleicher Weise erneuert werden, wie der bereits runderneuerte Spiel- und Bolzplatz direkt nebenan. Nach Abstimmung über die Planung sollen die Bauarbeiten in 2018 beginnen. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich mit Anregungen und Hinweisen einzubringen, sich zu informieren oder mitzudiskutieren.“

Auch diese Pressemeldung ist in „de-personalisierter Einladungsform“ verfasst worden. Wieso der zuständige Stadtrat in derart distanzierter Form einladen lässt, ist fragwürdig. Angesichts der bisher langjährig geübten „persönlichen“ Einladungspraxis der Pankower Bezirksstadträte, fällt die Angelegenheit als eklatanter Stilwechsel in der Ansprache der Bürgerinnen und Bürger auf.

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m/s