Donnerstag, 21. September 2017
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Walpurgis-Nacht: „Schluss mit Lustig!“

Freinacht statt Walpurgis am 30.4.2017

/// Glosse /// – Heute wird wieder allerorten in Berlin und Europa die „Walpurgisnacht“ gefeiert. Doch ist das Fest noch zeitgemäß? Benannt ist es nach einer frühchristlichen Äbtissin Walburga aus England (710–779). Dürfen wir unsere mulimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einen solchen Fest unbefangen einladen? Ist es angesichts des geplanten britischen EU-Austritts noch sinnvoll, die Walpurgis-Nacht als gemeinsames Kulturerbe zu betrachten? Müssen die verbleibenden EU-Staaten nun auch im Rahmen der Brexit-Verhandlungen mit Theresa May eine Umbenennung der Walpurgis-Nacht auf die Verhandlungs-Agenda setzen?

Vor allem der Brauch, in dieser Nacht vielzählige Feuer anzuzünden, Rauch, CO2 und Feinstaub in die Atmosphäre zu emittieren. ist inzwischen hoch problematisch und gesundheitsgefährdend.

Die Erderwärmung wird ausgerechnet zu einer Zeit künstlich verstärkt, wo die Sonne noch Mühe hat, den Boden und die Umwelt zu erwärmen. Wertvolle Frühjahrskühle wird künstlich abgekürzt, Zeit die uns im Sommer zusätzliche Hitzeperioden beschert.

Das Hexenfeuer, auch der „Tanz in den Mai“ (oder das „Maifeuer“), sind tief im mythologischen Brauch der Deutschen verankerte nationalen Festivitäten. In Zeiten der Globalisierung und Interkultur gehören sie auf den Index von „Political Correctness“ und „Good Local Governance.“

Auch sollte im Zeitalter der Frauenbewegung eine Diskriminierung und Titulierung von Frauen als „Hexen“ in jeder Form unterbleiben. Heute müssen auch seit historischen Zeiten anhaltende kulturelle Mißverständnisse zwischen Frau und Mann bedacht werden, weil in der multikulturellen Stadtgesellschaft Menschen aus völlig verschiedenen Kulturkreisen und Herkünften zusammentreffen.

Vor allem der Brauch, sich mit schwarzen Hexenmänteln, Kappen und spitzen Hüten zu verkleiden, sollte ausgelassen werden, weil sich muslisische Frauen darin verunglimpft und „verhohnepipelt“ sehen können!

Der höchste Feiertag des Satanismus darf angesichts weltweiter Pogrome und Kriegsgräuel überhaupt nicht mehr gefeiert werden – und muss umbenannt werden!

Stattdessen sollte an die alte Tradition der „Freinacht“ angeknüpft werden, und die Freiheit gefeiert werden! Der Begriff Freinacht stammt ursprünglich aus Oberbayern und bezeichnete eine Nacht vor einem bestimmten Feiertag.

Das Brauchtum der Freinacht mit allerlei Streichen und Maischerzen ist zudem im rechten Maß eine angenehmere Tätigkeit, als Holzstapel und Scheiterhaufen aufzuschichten. Das Einwickeln von PKW mit Toilettenpapier, das Besprühen von Türklinken und Autos mit Rasierschaum oder das Verstecken von Dingen in Kellern und Dachgeschossen ist auch viel sportlicher und friedvoller!

Walpurgis-Nacht: „Schluss mit Lustig!“ – Der gewohnte Brauch muss abgelöst werden!

Es ist ganz leicht: Nehmen Sie Daumen und Zeigefinger und umfassen Sie die untergehende Sonne! Sie spüren wie sie frei und mit dem Universum eins werden – und die Inspiration des Sonnenfeuers mit in die Nacht nehmen!

Weitere Informationen:

Heute wird im Mauerpark die 14. www.friedvolle-walpurgisnacht.de gefeiert.

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m/s