Dienstag, 26. September 2017
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Wasserstand des Weißen Sees aufgefüllt

Weißer See

In den letzten regnerischen Wochen hat sich der Wasserstand des Weißen Sees etwas normalisiert. Der Wasserspiegel ist fast um einen Meter gestiegen. Eine Frischwasser-Einspeisung ist damit nicht mehr unmittelbar nötig. Alexander Schüller, Geschäftsführer des Strandbad Weissensee plant nun, die eingenommenen Spendengelder für die Reparatur der Pumpe nutzen, mit der Grundwasser gefördert werden kann. Die Spendensammlung geht jedoch mindestens bis Mai 2018 weiter, erst dann wird genügend Geld für die neue Pumpe zusammen sein.

Starkregen, Dauerregen und fehlende Sonnenscheinstunden haben auch eine Spur in der Programmplanung und in der Unternehmensbilanz hinterlassen. Viele geplante Veranstaltungen mussten mangels Publikum entfallen. Die Umsatzzahlen blieben weit unter den Erwartungen – ein Risiko, das in diesem Sommer berlinwweit alle Saisonbetriebe und Biergärten trifft.

Alexander Schüller ist jeoch alles andere als entmutigt, denn er hat einen langfristigen Plan, wie das Strandbad Weißensee saniert und entwickelt werden soll. Die Monate September und Oktober können noch attraktive Sonnenscheintage bieten.
Erfreulich für Badegäste und Schwimmer: das Wasser des Wei0en Sees ist sauber und klar, denn es sind viel weniger Algen gewachsen.

Baukonten mit Defiziten

Während der Wasserstand einigermaßen normalisiert ist, gibt es Ärger mit den Baukonten: der Investor Alpha Invest hat die zugesagten Finanzmittel für den neuen Abwasseranschlu0 und für den wirtschaftlichen Schadensausgleich bis zum heutigen Tage nicht ausgezahlt. Auch die bauausführende Firma wurde noch nicht bezahlt.
Alexander Schüller ließ sich die Gesamthöhe der ausstehenden Zahlungen nicht entlocken. Doch aus den Protokollen der Redaktion ergibt sich ein Saldo von rund 240.000 €, der noch von der Alpha Invest an das Strandband Weißensee und die Baufirma überwiesen werden müssnen.

Geschäftsführer Alexander Schüller baut nach wie vor auf die Unterstützung der Politik. So ist schon ein Treffen mit den zuständigen Amtsleitern im September geplant, um die Lage zu sondieren und um sich über das weitere Vorgehen abzusprechen.

Die Bäder-Betriebe unterstützen ihren Pächter, und haben bereits eine Klage vorbereitet, die unmittelbar nach dem Amtsleiter-Treffen ausgelöst werden kann. Alexander Schüller ist schwer verärgert über die nicht eingehaltenen Zusagen der Alpha Invest, und will noch prüfen, ob er eigene rechtliche Schritte einleiten muss.

Die Alpha Invest gerät nun unter Druck, denn nach Angabe auf ihrer Internetseite ist noch keine Wohneinheit ihres Bauprojektes verkauft.

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