Sonntag, 17. Dezember 2017
Home > Themen > Wiesenmahd auf dem Tempelhofer Feld beginnt

Wiesenmahd auf dem Tempelhofer Feld beginnt

Beginn der Mahd auf dem Tempelhofer Feld

Das Wiesenmeer auf dem Tempelhofer Feld ist die größte zusammenhängende „Wiese“ in Berlins Innenstadt. In den nächsten Tagen wird sich mitten in Berlin wieder ein „Sommer-auf-dem-Land-Feeling“ einstellen. Hierfür sorgten der Beginn der Wiesenmahd auf dem Tempelhofer Feld und das Bild der zahllosen „dahingestreuten“ Heuballen auf den riesigen Wiesenflächen.

In diesem Jahr beginnt die alljährliche Mahd mit großem landwirtschaftlichem Gerät am Morgen des 12. August. Anschließend wird das Gras mehrfach zum Trocknen gewendet und dann, wenn das Wetter weiterhin heiß und trocken bleibt, vermutlich schon zum kommenden Wochenende zu großen Heuballen gepresst.

Mahd mit dem Naturschutz abgestimmt

Der größte Teil der Wiesenflächen auf dem Tempelhofer Feld wird in Abstimmung mit der Obersten Naturschutzbehörde des Landes Berlin nur ein Mal im Jahr gemäht. Der richtige Zeitpunkt ist dann gekommen, wenn die Jungvögel der Feldlerche, die als Bodenbrüter von April bis Juli im Schutz der Wiesen gebrütet haben, flügge geworden sind.

In Absprache mit den Fachleuten für Natur- und Artenschutz werden die mehr als 120 Hektar großen extensiven Wiesenflächen in zwei Etappen und in einem ausgeklügelten Mosaik gemäht. Während die erste Hälfte der Wiesen jetzt gemäht wird, folgt die zweite Hälfte erst in drei bis vier Wochen.

Dies ermöglicht es zum Beispiel Insekten, von den schon gemähten Teilflächen in die noch ungemähten Bereiche zu flüchten.

Wie in den vergangenen Jahren werden die auf den Wiesen verstreuten großen Heuballen einige Wochen liegengelassen, um dem Tempelhofer Feld ein besonderes Spätsommer-Flair zu verleihen. Wenn sie für den späteren Abtransport zu kleinen Haufen gestapelt werden, sind sie beliebte Sitzgelegenheiten für Erwachsene und gerne angenommene Spielorte für Kinder.

Der einzigartige freie Blick auf den Horizont, die schönen Sonnenaufgänge und Untergänge bringen ein in Berlin einmaliges „Stadt-Landschaftserlebnis“.

Weitere Informationen:

www.gruen-berlin.de

Save this post as PDF

m/s