Mittwoch, 18. Oktober 2017
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Xenopolis – upcoming event

Stadt/Bild: xenopolis

Der kommende Herbst wird von einem großen Kunstprojekt begleitet, das sich des Themas STADT/BILD nähert und den Themenkomplex „Stadt“ aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Zum zweiten Mal eröffnen damit im Herbst vier der führenden Berliner Institutionen, Berlinische Galerie, Deutsche Bank KunstHalle, KW Institute for Contemporary Art, Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin, gemeinsam und unter einem thematischen Dach ihre Ausstellungen.

Stadt/Bild: xenopolis
Loris Cecchini: Monologue Patterns, 2005/2015 © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Das vom Senat initiierte und geförderte Projekt bildet zugleich mit seinen Eröffnungen den Auftakt der Berlin Art Week 2015. Die offizielle Eröffnung des Kooperationsprojektes findet am 15. September 2015, 18 – 22 Uhr statt.

STADT/BILD nähert sich dem Themenkomplex „Stadt“ aus verschiedenen Blickwinkeln. Es werden Strukturen und Prozesse der Institution Museum, bauliche Entwicklungen sowie soziale, ästhetische und kulturelle Aspekte untersucht. Die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem sowie Stadtraum werden ausgelotet, Fragen der Partizipation und Gemeinschaft thematisiert.

Eine der Leitausstellungen ist in der Deutsche Bank Kunsthalle zu finden:

STADT/BILD
Image of a City

Xenopolis

Deutsche Bank KunstHalle
16.09.2015 – 08.11.2015

„Ausgangspunkt der von Simon Njami kuratierten Ausstellung „Xenopolis“ ist die Feststellung, dass in den Hauptstädten der Welt jeder ein Fremder ist. Dabei stützt sich Njami auf einen Gedanken von Roland Barthes. Der französische Philosoph postulierte in seinem Werk „Semiologie und Stadtplanung“, dass die Stadt zu ihren Bewohnern spricht, dass sie lesbar ist, und eine ganz eigene Sprache hat. Njami hat diesen Gedanken gemeinsam mit sechs internationalen Künstlern aufgegriffen, ein „Labyrinth der Wahrnehmungen“ konzipiert und dahingehend weiterentwickelt, dass auch die Bewohner mit ihrer Stadt kommunizieren und somit deren Sprache verändern.

Diesen Überlegungen folgend stellt die Ausstellung „Xenopolis“ in Zeiten globaler Migration Fragen nach Zugehörigkeit, Heimat und dem Begriff des „Fremden“. Reflektiert werden diese Anhand von Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerinnen und Künstler Laurence Bonvin, Loris Cecchini, Mwangi Hutter, Theo Eshetu, Anri Sala und Jan-Peter E.R. Sonntag. Eine Intervention von D. Goncales Bom bezieht das ArtCafé der KunstHalle mit ein.“

Die Ausstellung begleitet ein umfassendes Führungsangebot sowie ein Kinder-/Jugendprogramm. Die weiteren Ausstellungen von STADT/BILD werden im Monat August noch vorgestellt. ZUM PROJEKT ERSCHEINT EINE PUBLIKATION IN DEUTSCHER UND ENGLISCHER SPRACHE.

Weitere Informationen | Further informations:

DEUTSCH / ENGLISH: www.stadt-bild.berlin

DEUTSCH / ENGLISH: www.deutsche-bank-kunsthalle.de

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m/s