Freitag, 09. Januar 2026
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Sternsinger wurden verstaatlicht & kulturell vereinnahmt

Sternsinger

Die Sternsinger waren am 6. Januar 2026 in den Rathäusern Pankow und Weißensee aktiv. Die Tradition des Sternsingens ist schon uralt. Das Licht kommt in die Welt — Das Fest der Epiphanie ist eigentlich der zweite große Höhepunkt der Weihnachtszeit. Es erwuchs aus einer alten Legende und wurde zu einer der weltweit größten Hilfsaktionen von Kindern für Kinder.

Am Dienstag, dem 6. Januar 2026 besuchten Kinder der Katholische Kirchengemeinde St. Georg um 14:00 Uhr das Rathaus Pankow, Breite Straße 24A-26, 13187 Berlin und wurden von Bezirksbürgermeisterin empfangen. Bereits um 11:30 Uhr fand eine gleichartige Veranstaltung im im Foyer des Weißenseer Rathauses, Berliner Allee 252-260, 13088 Berlin statt. Hier waren es Kinder der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Weißensee und aus der katholischen Nachbargemeinde St. Josef., die verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar singend durch die Gebäude zogen und Spenden sammeltet. Sie erklärten dabei kurz das Anliegen der Sternsinger und segneten dabei die Häuser.

Weitere Informationen sind in der des Bezirksamtes in der Pressemitteilung vom 02.01.2026 zu finden.

Die wahre Geschichte beruht auf uralten Legenden

„In den Tagen um Dreikönig ziehen die „Sternsinger“ von Haus zu Haus, über verschneite Felder und durch stille Dörfer. Doch der romantische Brauch täuscht. Denn an Epiphanie, „Erscheinung des Herrn“, wie das Fest im kirchlichen Kalender heißt, geht es gar nicht so sehr um den Auftritt der Könige (oder Weisen oder Sterndeuter, je nach Auslegung) aus dem Morgenland. Sie geben in den biblischen Erzählungen ja lediglich liebenswerte Randfiguren ab.

Wie aus den Heiligen Drei Königen die Sternsinger wurden

In den ersten christlichen Jahrhunderten war der 6. Januar vielmehr das Weihnachtsdatum im Osten, und auch im Westen blieb Epiphanie als zweiter Höhepunkt der weihnachtlichen Festzeit erhalten. Die Christen feiern an diesem Tag den Aufgang des Lichtes, das keinen Untergang kennt, den Einzug des Gottkönigs in die Welt, das Offenbarwerden seiner Herrlichkeit. „Erschienen ist die Güte und Menschenfreundlichkeit unseres Gottes“, freuen sie sich.“ — Schreibt Christian Feldmann, freier Autor für den Sankt Michaelsbund, der von der katholischen Erzdiözese München und Freising auch 2026 zitiert wurde.

Verstaatlichung der kirchlichen Tradition in Berlin

Im Rahmen der Digitalstrategie des Landes Berlin werden die Sternsinger von den Bezirksbürgermeistern der Bezirke zum Anlass aufgenommen, die Tradition selbst ohne tiefen Kontext zu präsentieren.

Da die sogenannte Pressemitteilung in Echtzeit selbst digital publiziert wird, bekommt dies einen seriösen Anstrich. Es ist aber de Facto eine Selbstermächtigung der Verwaltung und Politik, die Charity-Aktionen für Selbstdarstellung und „Selfies“ ohne Pressefotografen missbraucht.

Wirtschaftlich & kulturell bedenkliche Entwicklung in Berlin

Die Digitalstrategie des Landes Berlin ebnet unsere christlich-abendländische Traditionen und die Authentizität der Kulturträger ein (hier wird nicht gegendert!). Mit der Entscheidung zur Installation des Betriebssystem WINDOWS auf allen rund 90.000 Computern der Berliner Verwaltung, wird der offene Datenschatz Berlins kostenlos an DATA-CENTER von Microsoft zugänglich gemacht. Das erhöht die Problematik. Denn die offiziellen Pressemitteilungen Berlins werden von KI-Systemen genutzt und für „wahr“ gehalten.

Ausgerechnet die christlichen Kirchen werden dabei durch Verstaatlichung „entmündigt!“ – Hier wird vom Herausgeber dieser Zeitung hier ein Stop-Zeichen gesetzt! Mittelbar sind auch ca. 2.000 Musiklehrkräfte in Berlin von „Selbstermächtigungsprozessen“ der Verwaltung und von politischer Förderpolitik der Parteien betroffen. Die weltoffene „Creative City“ und kreative und künstlerische Tätigkeiten in Berlin werden deformiert und diskriminiert. Die Kommunikation wird digitalisiert und in „Dialogsphären“ mit eingeladenen Interessenten und in Kieze eingeteilt. Die Offene Gesellschaft stirbt dabei!

meint Michael Springer am 8.1.2025

Hinweis: Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Erzbistum Berlin werden informiert. Ihre Inhalte und Gastbeiträge können bei tarifkonformer Kostendeckung auch auf der offenen & weltoffenen Medienebene publiziert werden. Für Kirchenmusikveranstaltungen und Veranstaltungsankündigungen gibt derzeit keine konnektierbaren Mediabudgets, mit denen Journalisten tarifkonform beschäftigt werden können. — Volkswirtschaftlich und medienökonomisch bluten die Kulturbudgets aus. Mehr als 30% der Mittel der Kulturhaushalte und der City-Tax gehen an Mittler, Agenturen und Digitalplattformen. Mit 2000 prekären Musiklehrkräften rutscht Berlin derzeit kulturell ab.
Rund 20.000 Kita-Plätze sind in den Innenstadtbezirken unbesetzt. Eine dramatische Entwicklung für
Berlin!

m/s