Montag, 20. Juli 2026
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E-Scooter-Unfälle mit Jahr 2025 stark gestiegen — Bessere ScootSkills sind gefordert!

E-Scooter fahren

Die Zahl der Unfälle mit E-Scootern ist weiter angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sind im letzten Jahr 14.936 Menschen auf einem E-Scooter verunglückt, davon wurden 33 tödlich verletzt. Mehr als die Hälfte der Verunglückten war unter 25 Jahre alt. Zu den häufigsten Unfallursachen zählten das Fahren auf dem Gehweg, unangepasste Geschwindigkeit und das Fahren unter Alkoholeinfluss. Auch das Fahren zu zweit auf einem Roller wurde oft registriert. Laut Destatis verunglückten 822 Mitfahrerinnen und Mitfahrer auf einem E-Scooter. Auffällig ist zudem der große Anteil an Alleinunfällen. 30 Prozent der Unfälle ereigneten sich ohne Unfallgegner. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) sieht die Nutzerinnen und Nutzer selbst im Fokus der Präventionsarbeit und plädiert für ein gezieltes Trainingsangebot, um die Fahrfähigkeiten zu stärken, die Regelkenntnis zu verbessern und rücksichtsvolleres Verhalten zu fördern.

E-Scooter sind Kraftfahrzeuge

E-Scooter sind seit Inkrafttreten der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge am 15. Juni 2019 im Straßenverkehr in Deutschland zugelassen. Elektrokleinstfahrzeuge sind Kraftfahrzeuge und somit versicherungspflichtig. Einen Führerschein brauchen die Fahrerinnen und Fahrer von E-Scootern nicht, sie müssen aber mindestens 14 Jahre alt sein. In Bezug auf Alkohol gilt die allgemein übliche 0,5-Promille-Grenze. Unter 21-Jährige und Führerschein-Neulinge dürfen sich keinerlei Alkoholkonsum erlauben, wenn sie E-Scooter fahren wollen.

ScootSkills.de“: Online-Plattform für E-Scooter-Trainings

Die Verkehrswacht bietet seit der Einführung der Elektrokleinstfahrzeuge entsprechende Trainings an und informiert über Regeln und sicheres Verhalten. Die kostenlose Online-Plattform „ScootSkills“ hebt die Präventionsarbeit der DVW auf das nächste Level. „ScootSkills“ bündelt Informationen und Materialien rund um E-Scooter-Trainings und unterstützt den Aufbau eines offenen Netzwerks qualitativ hochwertiger Angebote. Dabei sind auch andere Umsetzende, beispielsweise in Schulen, Betrieben, Sicherheitsbehörden oder Jugendeinrichtungen, aufgerufen, die Plattform zu nutzen und selbst Trainings anzubieten. Auch Privatpersonen können sich rund um den E-Scooter informieren.

Weitere Informationen:

DESTATIS: Pressemeldung zu Scooter-Unfällen

www.verkehrswacht.de

www.scootskills.de


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a/m