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Jahnsportpark bekommt ein neues Stadion

Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportstadion

Der Realisierungswettbewerb für den Jahnsportpark wurde mit einem einstimmigen Ergebnis entschieden.
In der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wird das Siegerkonzept kurz erklärt:

„Der im April 2022 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen in Zusammenarbeit mit Senatsverwaltung für Inneres, Digitales und Sport ausgelobte Wettbewerb zum Jahnsportpark in Berlin Pankow wurde nach einer zweitägigen Preisgerichtssitzung am 14.12.2022 entschieden. Es wurde ein Entwurf prämiert, der sich durch eine klare städtebauliche Ordnung sowohl der Gebäude als auch der Freianlagen auszeichnet. Entlang einer großzügigen befestigten Haupterschließungsachse in Nord-Süd-Richtung, die auch dem Liefer- und Rettungsverkehr dient und sich zu einer Plaza vor dem Stadionzugang ausweitet, sind die Baukörper ihrer Bedeutung nach angeordnet. Die eindeutige Wegeführung findet ihre Entsprechung in der untergeordneten, aber ebenso klar formulierten Ost-West-Achse. Im Schnittpunkt der beiden Wegeachsen ist das Begegnungszentrum (mit Gastro-Terrasse) angeordnet, das auch in der Höhenentwicklung den Mittelpunkt bildet und somit von allen Seiten sichtbar wird. Wegeführung und Gebäudefolge entsprechen den Hauptbesucherströmen.
Eine rundum vorgesehene durch Bäume gebildete grüne Übergangszone fasst das Ensemble zum öffentlichen Straßenraum, ermöglicht die Integration der notwendigen Umfriedung und stärkt damit den Parkcharakter. Das Thema Inklusion ist nicht nur integrativer und selbstverständlicher Bestandteil und Gestaltungsmittel, sondern auch funktional eingebunden.“

Die Wettbewerbsjury, bestehend aus Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen, Stadtplaner:innen und Tragwerksplaner:innen sowie Vertreter:innen der beteiligten ortskundigen Verwaltungen und der Stadtgesellschaft entschieden unter dem Vorsitz von Prof. Uwe Schröder und Barbara Ettinger-Brinkmann nach ausführlichen Diskussionen und Abstimmungen folgende Prämierung:

1. Preis: Arbeit 2001 O+M, Carsten Otto und Christian Müller, Architekten GmbH BDA, Dresden mit
180.000 Euro LOR Landschaftsarchitekten Sabine Otto und Manja Richter PartGmbH, Dresden

Das Wettbewerbsergebnis wird voraussichtlich Anfang Februar 2023 ausgestellt.

Weitere Informationen:

Pressemitteilung vom 15.12.2022 – dort sind auch Abbildungen einsehbar.