Dr. Oliver Jütting, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow und Dr. Cordelia Koch, Bezirksbürgermeisterin, gedenken am Donnerstag, dem 13. August 2026 um 10 Uhr auf dem evangelischen Friedhof in Weißensee der Opfer der Berliner Mauer. Am 65. Jahrestag des Mauerbaus werden sie an der Grabstätte von Peter Fechter einen Kranz niederlegen – stellvertretend für die Menschen, die in den Jahren der deutschen Teilung an der Berliner Mauer ihr Leben verloren.
Peter Fechters Fluchtversuch endete 1962 tödlich
Vor 64 Jahren wagte Peter Fechter die Flucht über die Berliner Mauer. Der Versuch endete tödlich. Der 18-Jährige wurde am 17. August 1962 bei seinem Fluchtversuch angeschossen und starb im Grenzstreifen, ohne rechtzeitig medizinische Hilfe zu erhalten. Die besondere Tragik seines Todes machte Peter Fechter zu einer Symbolfigur für die Unmenschlichkeit der Berliner Mauer.
Bis 1961 hatten bereits Millionen Menschen die DDR verlassen: Aus politischen, persönlichen und wirtschaftlichen Gründen. Diesen Flüchtlingsstrom stoppte die SED durch den Bau der Berliner Mauer mit brutaler Gewalt. Die Berliner Mauer brachte vielen Menschen großes Leid. Eltern und Kinder, Familien und Freunde wurden auseinandergerissen.
Interessierte sind zum Gedenken eingeladen
Alle Interessierten sind eingeladen, dem Gedenken und der Kranzniederlegung beizuwohnen. Der Friedhof der evangelischen Auferstehungsgemeinde in Weißensee befindet sich in der Indira-Gandhi-Str. 110, 13088 Berlin. Treffpunkt ist die Kirchhofverwaltung am Eingang des Friedhofs.
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