Mittwoch, 05. August 2026
Home > Aktuell > Bärenreise nach Berlin aus den Niederlanden

Bärenreise nach Berlin aus den Niederlanden

Bär und Ich

Der Berliner Bär bekommt Besuch. Aus der Niederlande reist ein weiterer großer Bär nach Berlin an. Sein Fahrzeug ist ein außergewöhnliches Kinderbuch. Der Gerstenberg-Verlag hat dieses Kinderbuch im Gepäck. Ab sofort steht es nun auch in Berlin zum Kauf bereit.

„Bär und ich“ ist ein Buch für Kinder ab vier Jahren. Der niederländische Illustrator Jan Jutte erzählt eine Beziehungsgeschichte über einen Bären und einen Jungen, der keinen Namen hat. Die seitenfüllenden Illustrationen führen die Leser und Leserinnen wie ein roter Faden durch die Geschichte. Jan Jutte verwendet nur wenige Worte, die Wirkung erzeugt er vor allem durch seine ausdrucksstarken Bilder.

Der Bär und der Junge erleben einen ganzen Tag miteinander. Der Bär ist sehr aktiv. Im Laufe des Tages unternimmt er dreißig Aktivitäten. Er startet den Tag mit Hygiene, putzt sich die Zähne, geht zur Toilette und schnuppert an einer wohlriechenden Blume. Nach der Morgenhygiene wird Bär kreativ, er malt, liest und spielt mit Bausteinen. Zwischendurch stolpert er, wird traurig und weint. Doch er tröstet sich, indem er einen Lutscher nascht. Und dann geht es ihm wieder gut, er tanzt und singt und springt. Er unternimmt noch vielen Aktivitäten und wird irgendwann müde. Am Ende des Tages, bevor er sich schlafen legt, räumt er alles auf.

Bär und Junge verbringen gemeinsam den Tag

Und tut er dies ganz allein? Nein, der Junge ist immer bei ihm. Er beobachtet ihn und ahmt ihn nach. Alle Handlungen des Bären finden ein Abbild in den Handlungen des kleinen Jungen.

Während der Geschichte verwandelt sich der Bär dauernd. Mal ist er schwarz, mal weiß, mal orange, mal braun. Und manchmal ist er auch rot oder blau. Immer ist der Bär riesengroß, der Junge dagegen ist immer klein. Doch der Junge sieht immer gleich aus. Er trägt ein weißem Shirt, eine schwarze Hose und schwarzes Cappy.

„Ich auch“ liest man neben den Zeichnungen des Jungen. Diese zwei Worte verbinden den Jungen auf magische Weise mit dem Bären. Sie drücken Enthusiasmus, Anerkennung und Begeisterung aus:
„Ich finde gut, was du tust.“ Aber warum? Vielleicht will der Junge so werden, wie er? Groß, stark, bunt. Der Bär ist sein Vorbild, das gibt er zu verstehen. Das Nachahmen seiner Handlungen drückt unmissverständlich aus: „Ich will wachsen, groß und stark werden, genauso wie du Bär.“

Eine Geschichte, die Selbstbewusstsein stärkt

Kinder brauchen starke Vorbilder. Die Geschichte von Jan Jutte hat das Zeug, Kinder zu motivieren. Sie bietet Ideen, eine Struktur für den Tag und Freude am Lesen. Der namenlose Junge in der Geschichte schafft alles, was auch der Bär schafft. So ist die Botschaft klar und deutlich: Jedes Kinder kann vieles lernen und dadurch wachsen.

Sich selbst zu entdecken und neue Handlungsräume zu finden, sind wichtige Entwicklungsschritte im Leben von Kindern. Gesunde Neugierde ist auch Basis für soziale Kompetenz und die Fähigkeit gesellschaftliche Spielräume für sich zu finden. Der Autor leistet mit seinem Buch einen wichtigen Beitrag zur kognitiven, sozialen und motorischen Kindesförderung. Schön dass das Buch mit dem Bären den Weg aus Niederlande nach Berlin gefunden hat.

Über den Autor

Jan Jutte ist einer der renommiertesten Illustratoren der Niederlande. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Arnhem und ist seit 1983 als freischaffender Künstler und Illustrator tätig. Seine Bücher sind vielfach ausgezeichnet worden. Sein Stil wird von Lesern und Leserinnen jeden Alters geschätzt.


Jan Jutte:

Bär und ich

übersetzt von Rolf Erdorf
Gerstenberg Verlag
Hardcover | Format: 32,0 cm x 24,0 cm | durchgehend farbig | 56 Seiten
empfohlen ab 3 Jahren
Erscheinungstag: 30.06.2026
ISBN 978-3-8369-6408-1
Preis: 18,00 € – Bestell-Link

Weitere Informationen:

www.gerstenberg-verlag.de

a/m