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Wildtier-Nachwuchs: bitte nicht stören!

Wildschwein (Sus scrofa)

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz warnt davor, junge Wildtiere zu füttern oder in Obhut zu nehmen.

„Wildschweine, Füchse, Vögel und andere Wildtiere haben derzeit Nachwuchs. Nicht selten begegnet man spielenden Fuchswelpen in Grünanlagen, trifft Frischlinge mit ihren Eltern im Wald oder Jungvögel im heimischen Garten.

Berlin hat eine ausgesprochen hohe Zahl an Wildtierarten. Die Berliner Wälder und andere Grünräume der Stadt bieten den Tieren die notwendigen Lebensräume und zeichnen Berlin gegenüber anderen europäischen Großstädten als „grüne Metropole“ aus.

Vor allem in den Frühjahrsmonaten haben die Wildtiere Nachwuchs. Für ein funktionierendes Miteinander zwischen Mensch und Tier ist daher Folgendes zu beachten:

Jungtiere, denen man in diesen Wochen begegnet, brauchen in der Regel keine menschliche Hilfe! Die Elterntiere kümmern sich um den Nachwuchs. Junge Wildtiere sollten grundsätzlich nicht aufgenommen und in Ruhe gelassen werden.
Nicht jedes Jungtier, was allein ist, wurde von den Eltern verlassen. Oft sind die Eltern in Rufnähe und kommen erst wieder zu ihren Jungen zurück, wenn kein Mensch mehr in der Nähe ist. Außerdem ist es wichtig, die Waldwege nicht zu verlassen um den Tieren die notwendigen Rückzugsräume zu geben.

Hunde sind immer an der Leine zu führen – in den Frühjahrsmonaten empfiehlt sich das aus Rücksicht auf die Tierwelt auch in den Hundeauslaufgebieten.

Wildtiere in Berlin brauchen keine menschliche Fürsorge. Das Nahrungsangebot ist reichhaltig: Füchse, Wildschweine, Waschbären und andere Arten nutzen es ausgiebig.

Weitere Informationen:

Wildtiere im Stadtgebiet

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m/s
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