Dienstag, 21. Mai 2024
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Baumfällungen wegen der Rußrindenkrankheit

Rinde eines Ahornbaumes

Als Spätfolge der Dürrejahre sind viele Bäume geschwächt und von Baumkrankheiten befallen. Aktuell hat das Straßen- und Grünflächenamt bei regelmäßigen Besichtigungen und Kontrollen erneut Bäume vorgefunden, die von der Rußrindenkrankheit befallen sind. Im Einsteinpark in Prenzlauer Berg sind ca. 25 Bäume davon betroffen. Wegen der akuten Gefahr für die menschliche Gesundheit und um eine Ausbreitung zu verhindern, werden die Bäume unverzüglich gefällt und beseitigt.

Verantwortlich für die Rußrindenkrankheit. Ahornbäume mit abblätternder Stammrinde, unter der großflächig schwarzer „Staub“ zutage tritt, sind ein untrügliches Zeichen für den Pilz Cryptostroma corticale. Durch diese Krankheit besteht die Gefahr einer Beeinträchtigung der Atemwege. Das gilt insbesondere dann, wenn eine Vorerkrankung im Bereich der Atemwege vorliegt. Bei den befallenen Bäumen führt die Krankheit unausweichlich zum Absterben. Die Bäume werden gesondert in Containern und unter Aufsicht verbrannt, um eine weitere Sporenausbreitung zu verhindern.

Mehr Informationen sind der Pressemitteilung vom 14.05.2024 zu entnehmen.

m/s