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Parklets in der Schönhauser Allee werden verlegt

Parklet: Freiraum, Plattform, Showroom

Die Veränderung der Verkehrspolitik in Berlin ist ein zähes Geschäft. Jeder Parkplatz, jede Fahrspur wird hartnäckig verteidigt. Das Zurückdrängen des Autos im öffentlichen Straßenland ist noch nicht nachhaltig gelungen. Mit der Einrichtung von vier Parklets in der Schönhauser Allee wurde ein Versuch unternommen, der nicht auf einhellige Zustimmung stieß.

Mit den Parklets wurden modellhaft, zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten und Sitzbänke an der Schönhauser Allee zur Verfügung gestellt. Die beiden Parklets vor den Schönhauser Arcaden und dem Blumencafé wurden vom Bundesumweltministerium im Rahmen des Projektes „Klimaschutz im Radverkehr“ gefördert. Die beiden Parklets vor der Kinderkunstgalerie Klax hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert.

Bald sollen die Parklets abgebaut und in einer anderen Straße aufgebaut werde. Der als Fahrradstraße geplante Straßenzug Stargarder Straße / Gleimstraße wäre eine gute Wahl. Mindestens zwei Parklets könnten vor den Eisdielen „Hokey Pokey“ und „Kleine Eiszeit“ im Sommer gute Dienste tun. Hier werden regelmässig Besucherschlangen gesichtet.

Spannend wird die Frage, ob die Parklets für die Eisdielen zu einem erweiterten Ausschank-Bereich werden, und als Sondernutzung des Straßenlandes gebührenfrei bleiben. Noch viele andere Gastronomen könnten dann zu „Parklet-Fans“ werden.

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m/s
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