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Twitter: „Medium infantiler Narzisten“

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IT-Pionier Jaron Lanier hat erst jünst zur Eröffnung der Cebit gewarnt: „Social Media macht dich zum Arschloch“! In einem Interview mit der WELT AM SONNTAG bezeichnete er US-Präsident Donald J. Trump als „twittersüchtig“.

Nun legt Alexander Grau in der Online-Ausgabe des Magazin Cicero in seiner Kolumne Grauzone nach:

Twitter: Das Medium infantiler Narzissten

„Das Elend begann am 21. März 2006 um 12:50 Ortszeit. Da versendete Jack Dorsey, Mitarbeiter der Firma Odeo, die erste Kurznachricht der Geschichte. Sie lautete: „Just setting up my twttr“. Kurze Zeit später öffnete Odeo seine Kommunikationsplattform für alle Interessierten. Der Erfolg war überwältigend. Gut ein Jahr nach dem ersten Tweet wurde Twitter als eigenständiges Unternehmen aus Odeo ausgegliedert. Und nur ein paar Monate später, im August 2007, installierte man eine der verhängnisvollsten Neuerungen menschlicher Kommunikation: das Hashtag. Ab dem Moment mutierte Twitter. Von einer harmlosen Plattform für den Informationsaustausch zum zentralen Agitationswerkzeug aller Beleidigten, Erzürnten und Empörten.“

Grau sieht in Twitter kein normales soziales Netzwerk. Seine Meinung: Das Hashtag ist der perfekte rhetorische Trigger, um Menschen zu emotionalisieren und anzuklagen. Eine Studie offenbart, wer die Twitterer vor allem sind: Narzissten, Hysteriker und Journalisten.

Sie alle werden vom Hunger nach Aufmerksamkeit angetrieben – ein allzumenschlicher Mechanismus der Mediengesellschaft.


Übrigens: die Redaktion der Pankower-Allgemeine-Zeitung unterhält keinen eigenen Twitter-Account – weil die wertvolle Entwicklerzeit auf die Weiterentwicklung des Mediennetzwerks Berlin konzentriert wird. Twitter-Bars zum Abruf von Echtzeitinformationen von Polizei, Bundespolizei, BVG und S-Bahn, sowie KATWARN sind im Menü AKTUELL zu finden.

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m/s
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