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Versicherungen für junge Familien: Welche Basics benötigt man?

Tips: Versicherungen für Familien

Sich finanziell gegen Gefahren und Verluste abzusichern ist vor allem für junge Familien ein wichtiges Thema. Ohne Absicherung können schnell hohe Kosten entstehen, die die Existenz bedrohen. Daher sollte man frühzeitig prüfen, ob alle notwendigen Absicherungen vorhanden sind. Natürlich sind diese mit Kosten verbunden. Daher gilt abzuwägen: Welche Versicherungen benötigen junge Familien unbedingt?

Neben den gesetzlichen Pflichtversicherungen wie Krankenversicherung und Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine private Haftpflichtversicherung zentral. Sie springt ein, wenn man unbeabsichtigt einen Schaden am Eigentum eines anderen verursacht. Das kann schnell passieren und hohe Unkosten verursachen. Eine Haftpflichtversicherung kostet hingegen nicht viel und ist daher für jeden Haushalt zu empfehlen. Spezielle Familientarife decken auch die Kinder mit ab. In einigen Berufssparten ist auch eine Berufs- oder Betriebshaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben.

Auch eine Unfallversicherung ist für Familien wichtig. Sie springt ein, wenn einem der Versicherten zu Hause, auf der Arbeit oder in der Schule ein Unfall passiert und sie gilt außerdem bei Unfällen im Straßenverkehr und im Urlaub. Dank spezieller Familientarife ist sie verhältnismäßig günstig und beinhaltet je nach Anbieter diverse Vorteile wie einen prozentualen Familien- und Laufzeitrabatt.

Die Risikolebensversicherung ist die dritte im Bunde. Sie sollte auf den Hauptverdiener der Familie abgeschlossen werden. Im Todesfall sorgt die Versicherung so für die finanzielle Absicherung der Familie. Manche Tarife lassen sich auch mit dem Vermögensaufbau kombinieren: Dann kann sich der Begünstigte nach einer bestimmten Zeit die Summe auszahlen lassen, auch wenn der Versicherungsfall nicht eintritt.

Einige Versicherungen sind nicht zwingend notwendig, aber doch sinnvoll
Neben diesen drei Säulen gibt es noch eine Reihe von optionalen Versicherungen, die sich für junge Familien ebenfalls lohnen können. Dazu zählt die Rechtschutzversicherung. Bei juristischen Streitfällen kommt sie für Gerichts- und Anwaltskosten auf. Für Mieter gibt es eine spezielle Mietrechtschutzversicherung. Sie greift bei Streitigkeiten um Kündigungsfristen oder Mieterhöhungen, die immer häufiger zu Problemen führen. Spezielle Tarife gelten auch bei beruflichen Streitigkeiten. Diese sind allerdings relativ teuer und decken meist nur bestimmte Fälle ab. Kinder sind in vielen Rechtschutz-Policen bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres mitversichert.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zählt ebenfalls zu den optionalen Policen. Wie der Name sagt, zahlt sie, wenn der Job nach einem Krankheitsfall nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Tarife sind oft relativ teuer und Gesundheitsfragen müssen sehr genau beantwortet werden. Daher sollte man sich vor einem Abschluss gut informieren. Bei körperlich anspruchsvollen Berufen sind sie aber durchaus sinnvoll und sollten insbesondere von Familien mit nur einem Alleinverdiener in Betracht gezogen werden.

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m/s