Home > Aktuell > Christburg Campus verteilt Warnwesten an hunderte Berliner Erstklässler

Christburg Campus verteilt Warnwesten an hunderte Berliner Erstklässler

Schulanfängerin mit Warnweste

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat die Verteilung der Warnwesten für die Berliner Schulanfängerinnen und Schulanfänger auf Grund des Ausstieges des Sponsors „Autodoc“ am vergangenen Mittwoch abgesagt. Darauf hat sich der Schulträger Christburg Campus entschlossen, die Schülerinnen und Schüler an den eigenen Berliner Grundschulstandorten mit Warnwesten auszustatten.

Verkehrssicherheit für Kinder »First«
Der Schulträger Christburg Campus hat sich entschieden, das Thema Warnwesten als wichtige Maßnahme zur Verkehrssicherheit selbst in die Hand zu nehmen. Der Entschluss entstand nach dem plötzlichen Aussteigen des neuen Sponsors der Warnwesten für Berliner Schulanfängerinnen und Schulanfänger „Autodoc“ und der sofortigen Absage der Ausstattung für die Berliner ABC-Schützen mit Westen durch die Senatsverwaltung am Mittwoch vergangener Woche.

Dafür werden in den nächsten Tagen hunderte Warnwesten für die eigenen Erstklässlerinnen und Erstklässler der drei Grundschulen in den Stadtteilen Prenzlauer Berg, Hellersdorf und Spandau sowie für Schülerinnen und Schüler von Schulen in der Umgebung der Christburg Campus-Standorte bereitgestellt.

Schulanfänger_innen mit Warnwesten
Schulanfänger_innen mit Warnwesten auf dem Schulhof des Christburg Campus – Foto: Marit Michel

Dirk Noack, Vorsitzender der Geschäftsführung des Christburg Campus: „Die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler liegt uns sehr am Herzen. Wenn der Senat es nicht schafft, dafür Warnwesten zur Verfügung zu stellen, dann müssen wir das dieses Jahr selbst in die Hand nehmen.“

Die Westen für die neuen ABC-Schützen wurden in den vergangenen Jahren immer von einem Sponsor bereitgestellt. In diesem Jahr musste die Aktion bedauerlicherweise abgesagt werden. „Wir haben uns spontan entschieden, nicht nur die eigenen Schülerinnen
und Schüler mit Warnwesten auszustatten, sondern auch öffentliche Schulen in der Umgebung unserer Standorte zu unterstützen“
, so Noack.

Man wolle als staatlich anerkannte Ersatzschulen in freier Trägerschaft mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass man
zusammen mit den staatlichen Schulen eine gemeinsame Verantwortung für die Berliner Schülerinnen und Schüler habe und diese wahrnehme. „Die Zeit der Zweiklassengesellschaft, in der der Senat die freien Schulen immer wieder vergisst, muss endlich aufhören. Wir wollen Partner auf Augenhöhe sein“, so Noack.

Zusammenarbeit öffentlicher und privater Schulen
Die Zusammenarbeit öffentlicher und privater Schulen funktioniere an vielen Stellen bereits sehr gut. So unterstütze man beim Christburg Campus beispielsweise die Hellersdorfer Kolibri-Grundschule durch die Untervermietung von Räumen, die im Hauptgebäude der staatlichen Schule fehlten. Umgekehrt sei man sehr dankbar, dass man für die Zeit der Sanierung der eigenen Sporthalle im Prenzlauer Berg in der alten Sporthalle der Heinrich-Roller-Grundschule unterkommen könne. Es kann manchmal so einfach sein!

Über den Christburg Campus
Der Christburg Campus ist ein freier Träger von staatlich anerkannten, christlichen Schulen und Kindertagesstätten in Berlin. Zum Christburg Campus gehören drei Kindertagesstätten, drei Grundschulen und die Corrie-ten-Boom-Schule, eine Integrierte Sekundarschule mit staatlich genehmigter gymnasialer Oberstufe.

Mehr Informationen:

www.christburg-campus.de

Save this post as PDF

m/s
Dieses Medium ist öffentlich! Inhalte werden im Internet wiederauffindbar archiviert. Cookies werden nur aus technischen Gründen verwendet, um Zugriffs-Statistiken zu messen und um Cloud-Dienste zugänglich zu machen. Mehr Informationen siehe Datenschutz- und ePrivacy-Hinweise.
✖   (Hinweis schließen)