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Im Trend: So sieht das Online-Shopping der Zukunft aus

Homeoffice stärkt das Online-Shopping

Für viele Verbraucher ist Online-Shopping längst so alltäglich, wie es früher der Gang in ein stationäres Geschäft war. Folgerichtig verliert das Einkaufen in der Fußgängerzone immer mehr an Bedeutung. Dank neuer technologischer Entwicklungen für den E-Commerce wird das Online-Shopping der Zukunft für noch individuellere und bequemere Einkaufserlebnisse sorgen.

Vorteile des Online-Shoppings: Auswahl ist Trumpf
Wie der Trendmonitor Deutschland zeigte, kaufen rund zwei Drittel der Deutschen mindestens einmal pro Monat online ein. Für viele Kunden spielt dabei die größere Produktauswahl eine wichtige Rolle. Insbesondere Kleidung und Schuhe stammen heutzutage häufig aus dem Online-Handel. Hier können sich vor allem Anbieter von Spezialprodukten durchsetzen, die in stationären Geschäften oft fehlen: von Textilien in besonderen Größen bis hin zu Schuhwerk speziell für sensible Füße. Die Nachfrage der Kunden bestimmt dabei das stetig wachsende Produktsortiment.

Mehr Individualität: Personalisiertes Einkaufen mit Me-Commerce
Wie eine Studie über den „E-Commerce-Markt Deutschland“ zeigte, wurden im Jahr 2019 im Online-Handel rund 43 Milliarden Euro Gesamtumsatz erwirtschaftet. Diese Zahlen sollen in Zukunft durch die Möglichkeit, noch individueller einkaufen zu können, weiter steigen. Händler werden ihre Shops noch viel mehr an die speziellen Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen können. „Operational Intelligence“ ist hier das Stichwort. Diese Technologie verwertet die Online-Daten der Konsumenten, damit das Angebot in den Online-Shops in Echtzeit auf das Kaufverhalten der Kunden zugeschnitten wird.

Diese Shopping-Personalisierung wird daher auch als „Me-Commerce“ bezeichnet. In den Online-Shops werden den Besuchern also nur solche Produkte und Inhalte angezeigt, die ihren jeweiligen Bedürfnissen und Wünschen entsprechen. Mit den personalisierten Shops versprechen die Entwickler des „Me-Commerce“ mehr Kundenzufriedenheit – und den Händlern höhere Umsätze.

Bequem per Sprachbefehl einkaufen: Voice Commerce
In Deutschland steckt das Einkaufen per digitalem Sprachassistenten noch in den Kinderschuhen. Das könnte sich bald ändern. Denn in den USA werden bereits sprachbasierte Assistenzsysteme für Online-Händler entwickelt. Viele elektrische Geräte – wie der virtuelle Assistent Alexa – werden hierzulande bereits mit einem sogenannten Voice-Assisted Interface gesteuert. Nun wird prognostiziert, dass wir in etwa zehn Jahren auch mit Voice Commerce in Deutschland einkaufen werden. Am meisten davon profitieren sollen die Unterhaltungselektronik, die Fashion-Branche und sogar Supermärkte: Lebensmittel können dann einfach per Sprachbefehl bestellt und im stationären Geschäft abgeholt werden.

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m/s