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Impf- und Quarantäne-Tourismus – die Alternative zum ZERO-Covid-Plan

Impftourismus

Kommentar: Michael Springer

Angst und Verzweiflung sind keine guten Ratgeber – weder in der Politik, noch in der Ökonomie! — Auch Idealismus gefährlich, denn es werden gefährliche Illusionen in der Welt verbreitet, die auf falschen Kenntnissen, Analogieschlüssen und Gemeinplätzen beruhen.
Klarheit und Aufklärung — sowie ein auf Evidenz basierter Realismus sind gefragt!
Die Idee eines Zero-Covid-Plans mit totalen Lockdown schafft die Viren nicht aus der Welt. Es wird immer wieder neue Virenreservoire in der Umwelt geben, die erneute Ausbrüche und neue Superspreader-Ausbrüche möglich machen.
Ähnlich wie bei der bakteriellen Lungentuberkulose und bei Grippeviren muss künftig von einer latenten Umweltpräsenz von Sars-Covid 19 ausgegangen werden.

1. Geimpfte Personen sind nach einer Frist persönlich immunisiert, sie können aber auf der Haut und auf der Kleidung weiter Viren verbreiten!

2. Virusmutationen erfordern zukünftig gegenüber Sars-Covid 19 eine ständige Wachsamkeit und beständige Alarmbereitschaft.

3. Die Menschheit muss neue Strategien der Virus-Gefahrenabwehr, der Hygiene und der Bekämpfung entwickeln, die mehr als nur Abschottung und Impfung heißen.

4. Tägliche Hygiene-Techniken, Gurgeln, Mundspülungen, Inhalation viruzider Mittel, Hepa-Luft-Filter, Ozonierung und UV-Licht sind die besten bekannten Methoden und Technologien, die in unserer technischen Umwelt für mehr Schutz vor Viruskontaminationen sorgen können.

5. Arbeitsschutz- und Sicherheitsingenieure haben zum Schutz vor Gefahrstoffen und Bio-Gefahren bereits funktionierende Konzepte zum Schutz von Beschäftigten entwickelt. Sie können auch auf allgemeine öffentliche Bereiche, Gebäude und Versammlungsstätten ausgeweitet und auf Dauer angewendet werden. Die Belastungspfade „Luft“ und „Kontaktinfektion“ sind technisch mit überschaubaren Aufwand auch dauerhaft kontrollierbar.

6. Medizinische Behandlungsverfahren zur Abwehr von Sars-Covid-19 können noch weiter optimiert werden. Die Methoden der Lungenärzte mit Inhalation von viruziden Wirkstoffen sind noch gar nicht biomedizinisch ausgereizt. Eine Sars-Covid-19-Kur und Atemwegs-Desinfektion wäre eine Kur- und Reha-Leistung, die mit Urlaub und Luftkur zu verbinden ist.

Verstetigung der Virus-Abwehr und Infektionsvorsorge

Stete Virusprävention und Virusbekämpfung und selbstverantwortete Methoden zum Infektionsschutz müssen nicht zwangsläufig wirtschaftliche Aktivitäten verhindern. Virusprävention muß zur ständigen begleitenden Aufgabe gemacht werden — denn es drohen noch ganz andere Pandemie-Risiken, weil die Umweltzerstörung sehr weit fortgeschritten ist. Die aktiven biologischen Puffer zwischen Mensch und Biosphäre sind bereits zu stark geschrumpft.
Städte wie Münster und Tübingen zeigen, wie mehr Selbstverantwortung und gemeinschaftliche Disziplin zusammen mit ganzheitlichen Infektionsschutzkonzepten wirken und die Inzidenzwerte effektiv senken.

Lernen aus vergangenen Pandemien

Wir sind auch gezwungen, zurückblicken, wie sich das Gesundheitswesen und die Infektionshygiene angesichts der seit langen Zeiten grassierenden Lungentuberkulose über Dekaden entwickelt haben.
Die Generation Robert Koch und Rudolf Virchow, und die Pioniere des Heilstättenwesens wie Peter Dettweiler, haben mit zeitgemäßen Mitteln die schlimmen Auswirkungen einer historischen Pandemie besiegt — ohne den Verursacher-Keim gänzlich ausrotten zu können! Mit dem Mycobacterium tuberculosis hat die Medizin eine ähnlich gefährliche Krankheitsursache weitgehend in den Griff bekommen. Doch die Tuberkulose ist bis heute meldepflichtige Infektionskrankheit, die aber durch Tröpchen-Infektion, und kaum durch Aerosole verbreitet wird.

Die Absonderung der Erkrankten und die Genesung in Lungenheilstätten von Beelitz bis Davos war ein Segen für die wirtschaftliche Entwicklung. Aus den einstigen Zentren der Lungenheilkunde und Luftkurorten ist ein über mehr als hundertfünfzig Jahre wachsendes europäisches System von Kurorten und Rehabilitationszentren entstanden.

Impfstoffknappheit durch eine ökonomische Strategie überwinden

Die zu späten Impfstoff-Bestellungen in der Europäischen Union sind irreversibel. Länder wie Israel, Großbritannien und einige asiatische Länder werden schon bald über genügend freie Impfdosen verfügen, um Touristen und Gäste aus Drittländern zu Impfen, und während eines Erholungsurlaubs in Quarantäne-Zonen zu immunisieren.

Die Impfstoff-Verteilung in überschaubarem Zielgruppen könnte auch durch Initierung eines „Impftourismus“ in Gang gesetzt werden. Dazu müssen mit Leistungsanbietern im Tourismus und Reisegewerbe nur Schutz-Zonen und Reise-Korridore eingerichtet werden. Flugzeuge, Busse, Eisenbahnen und Kreuzfahrtschiffe könnten wieder fahren.

An den Zielorten könnten grüne Bereiche und Vorsorgebereiche mittels Hygiene-Konzepten räumlich und in Zeitfenstern getrennt werden.
Tägliche Teststrategien und viruzide Kuren können zusätzlich sämtliche Infektionsrisiken minimieren.

Der unschätzbare Vorteil: Mehr Selbstverantwortung und Freiheit lassen sich erarbeiten! Und die Wirtschaft kann sich Schritt für Schritt wieder entfalten!