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Patentstreit am Max-Delbrück-Centrum

Timoféeff-Ressovsky-Haus (Architekt Volker Staab) Foto: Peter Himsel, BBB GmbH

Ein Patentstreit um die Entwicklung einer neuen Methode zur Bekämpfung von Knochenmarkrebs kostet zwei junge Wissenschaftler die Karriere. Ein Doktorand und ein Postdoc beschwerten sich am Max-Delbrück-Centrum mehrfach über einen renommierten Krebsforscher.
Der Streit begann im Jahr 2012, und geht bis heute weiter. Kristin Haug ( Spiegel-Online |21.01.2019 ) zeigt den Streifall auf: „Streit am Max-Delbrück-Centrum: Wie ein Patentstreit zwei junge Wissenschaftler die Uni-Karriere kostete.“

Der Patentstreit wird bis heute geführt. Die zwei Nachwuchswissenschaftler sind aus der Forschung in private Unternehmen „gewechselt“. Sie führen den Streit weiter, weil sie andere junge Wissenschaftler vor ähnlichen Fällen schützen wollen. Zitat: „Das System fördert die Ausbeutung von Jungwissenschaftlern, anstatt sie zu schützen.“

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin-Buch, ist eine von 18 Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Es verbindet die molekularbiologische Grundlagenforschung mit klinischer Forschung.
Das MDC wird zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Land Berlin und über zusätzlich eingeworbene Drittmittel (2009: 24 Millionen Euro) finanziert. 57 unabhängige Forschergruppen arbeiten in den drei Forschungsschwerpunkten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Funktionsstörungen des Nervensystems. Insgesamt arbeiten hier rund 1400 Mitarbeiter, 300 Doktoranden und viele Gastwissenschaftler.

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m/s
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