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Polizeibericht vom 28.07.2019

Polizei Berlin

28.07.2019 | Weißensee: Noch vor Dienstbeginn – Polizist stellt Graffiti-Sprayer

Ein Polizeikommissar des Abschnitts 14 hat heute früh auf dem Weg zum Dienst eine Sachbeschädigung beobachtet. Der Polizist befand sich gegen 5.20 Uhr im Bus der Linie N50 und sah plötzlich in der Indira-Gandhi-Straße einen jungen Mann, der eine Hauswand mit Farbe beschmierte. Der Beamte informierte daraufhin seine Kollegen, stieg aus dem Bus, nahm zu Fuß die Verfolgung des Tatverdächtigen und dessen drei Begleitern auf, gab sich schließlich in der Lindenallee als Polizist zu erkennen und sprach die Gruppe an. Ein Mann entfernte sich auf einem Fahrrad, gemeinsam mit in diesem Moment eintreffenden Unterstützungskräften konnten die verbliebenen Männer jedoch festgehalten und überprüft werden. Ein 20-Jähriger räumte die Tat ein. Er war alkoholisiert und hatte noch diverse Spraydosen bei sich. Sowohl er als auch seine Begleiter wurden im Anschluss wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen einer Sachbeschädigung durch Graffiti dauern an.

27.07.2019 | Weißensee: Alkoholisiert und Fahrgäste homophob beleidigt

Nach einer Beleidigung gestern Abend in Weißensee musste sich ein 57-Jähriger einer Blutentnahme unterziehen. Zeugenaussagen zufolge zeigte der Mann gegen 18.05 Uhr in einer Tram der Linie 12 an der Kreuzung Berliner Allee/Albertinenstraße/Pistoriusstraße mehrfach den Hitlergruß. Anschließend soll er zudem weibliche Fahrgäste homophob beleidigt und eine von ihnen am Unterarm gegriffen und sie gegen die Tür der Straßenbahn geschubst haben. Eintreffende Beamte nahmen deutlichen Alkoholgeruch bei dem aggressiven Mann wahr. Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von etwa 2,1 Promille. Der Pöbelnde wurde anschließend in ein Gewahrsam gebracht. Hier musste er sich einer Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Danach konnte er seinen Weg fortsetzen. Die Frau blieb unverletzt.

26.07.2019 | Prenzlauer Berg: Serieneinbrecher festgenommen

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin

Gestern Vormittag nahmen Polizisten aus Einbruchskommissariaten der Polizeidirektionen 1 und 2 einen mutmaßlichen Serieneinbrecher in seiner Wohnung in Wilmersdorf fest. Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei steht der 39-Jährige in dringendem Tatverdacht, drei Einbrüche und einen Einbruchsversuch in Prenzlauer Berg begangen zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Haftbefehl erlassen und vollstreckt. Der Mann soll am 3. November 2018 und am 29. November 2018 in Wohnungen in der Sredzkistraße und Prenzlauer Allee in Prenzlauer Berg eingebrochen sein und diversen Schmuck und technische Geräte gestohlen haben. Derzeit wird geprüft, ob ihm noch weitere Einbrüche zugeordnet werden können.

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m/s
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