Mittwoch, 24. Juni 2026
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„WUNSCHKIND“ – Familienporträts zeigen Vielfalt, Teilhabe und gelebtes Leben

Rathaus Weißensee

Das Langzeitprojekt von Fotograf Klaus Heymach blickt in sehr persönliche Lebenswirklichkeiten in Berlin. —„WUNSCHKIND“ erzählt von elf Berliner Familien und ihrem Alltag – manchmal herausfordernd, oft wunderbar und häufig ganz normal. Die Fotografien werden durch Gesprächsprotokolle ergänzt und eröffnen einen sensiblen Einblick in Lebensrealitäten, die in gesellschaftlichen Debatten häufig abstrakt bleiben. Die ersten Aufnahmen entstanden in den Jahren 2019 und 2020. Fünf Jahre später hat Klaus Heymach alle Familien erneut besucht und porträtiert. Dadurch entsteht ein besonderer Langzeitblick auf Entwicklung, Zusammenhalt und gelebte Inklusion.


Ausstellung: 25. Juni bis 28. August 2026

„WUNSCHKIND“

Langzeitprojekt von Fotograf Klaus Heymach | www.klausheymach.com/wunschkind

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 25. Juni 2026, 14:30 Uhr
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 8:00–18:00 Uhr, Freitag: 8:00–13:00 Uhr
Der Eintritt ist frei. Der Zugang ist barrierefrei über den Hof möglich.

Rathaus Weißensee | Berliner Allee 252 – 13088 Berlin


Die Fotografien von Klaus Heymach richten den Blick bewusst auf das Menschliche: auf Nähe, Fürsorge, Würde und die Vielfalt familiären Lebens. Die Ausstellung versteht sich als Einladung zum Austausch und zur Auseinandersetzung mit Fragen von Inklusion und gesellschaftlicher Verantwortung. Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert und vom Verein Eltern beraten Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung e. V. unterstützt.

Jugendstadträtin Rona Tietje wird die Ausstellung eröffnen. Sie erklärt: „Die Ausstellung lädt dazu ein, genau hinzusehen – auf die Menschen hinter Diagnosen und Statistiken. Sie zeigt Familien, Beziehungen und gelebten Alltag. Unterschiedlichkeit wird hier nicht als Ausnahme sichtbar, sondern als selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft.“

Hintergrund: Aktuell entscheiden sich nach Angaben des Fotografen neun von zehn Schwangeren gegen die Geburt eines Kindes, wenn während der Schwangerschaft eine Behinderung oder das Down-Syndrom diagnostiziert wird. Die Ausstellung regt dazu an, über gesellschaftliche Vorstellungen von Familie, Normalität und Teilhabe nachzudenken.


Public MediaVor 14 Jahren entstand die Idee, Lokalzeitungen nicht einfach sterben zu lassen! Heute ist diese Zeitung an zwei Meilensteinen angelangt: Inklusion ist in der Medienlandschaft realisierbar! Und: das größte Dilemma der Demokratie —das Böckenförde-Diktum — kann konstruktiv aufgelöst werden!
Michael Springer, Herausgeber & Publizist

m/s