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DIE LINKE: „Totalitarismus inside“

Strategiekonferenz DIE LINKE in Kassel

/// Kommentar: /// Die Strategiekonferenz der Linkspartei in Kassel unter dem Titel »Das Land verändern: für einen sozial-ökologischen Systemwechsel« lieferte einen tiefen Systemblick in die Gedankenprozesse und Denkmodelle der Partei. Eine geladene Rednerin erklärte: „Energiewende ist auch nötig nach ’ner Revolution. Und auch wenn wir det ein Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen. Naja, ist so!“ (siehe YouTube-Video). Nach diese Redebeitrag, korrigierte Parteichef Bernd Riexinger: „Ich wollt noch sagen, wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein.“ Der Beifall im Publikum offenbarte, wie weit der „totalitaristische Konsens“ innerhalb der Partei reicht.

Die Denkmodelle der Rednerin rekurrieren auf die totalitäre Praxis von Leninismus, Nazismus und Stalinismus – bis hin zum kambodschanischen Steinzeitkommunismus von Pol Pot.

Parteichef Riexinger wollte offenbar die etwas humanere Seite des „volkstümlichen Allzuständigkeitssozialismus“ abheben, doch auch er offenbart dabei totalitäres Denken. Es ist ein Denken, das nicht mit den Grundsätzen und Werten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland übereinstimmt.

Es ist ein Denken, das auch den Grundsätzen der Zivilgesellschaft widerspricht, und es ist offenbar eine „stille Agenda“, die hinter offizieller Politik und offiziellen politischen Bekenntnissen insgeheim verfolgt wird.

Die Partei DIE LINKE hat ein Problem: „Totalitarismus inside“.

Die Glaubwürdigkeit der Linkspartei steht nun grundhaft in Frage. Und die demokratischen Parteien der Mitte müssen nun zusammen rücken und dem totalitaristischen Denken rechts wie links entgegen treten.

Umweltkrise, Weltwirtschaftskrise und Digitalisierungskrise sind heute miteinander verschränkt. Das was als „Krise des Kapitalismus“ gegeißelt wird, ist vor allem eine „manufactured Crisis“ – eine durch schlechte Regierungskunst herbeigeführte und „zugelassene Krise“. Vielfach ist es eine Krise durch „Unterlassung“ und fehlende Regulierung von dynamischen Märkten.

Es ist auch keine Krise der Reichen, die keine nützliche Arbeit tun, sondern vor allem eine Krise der Regierungsparteien, die nicht in der Lage sind, mit dem höchsten Steueraufkommen seit Menschengedenken, nützliche Governance, Investitionen und Regierungskunst zum Wohle und Nutzen des Landes zu verbinden.

Die Linkspartei muss sich nun zum Totalitarismus positionieren, und sich entscheiden, ob sie alte Wege altkommunistischer Eliten oder demokratisch-zivilgesellschaftliche Zukunftsstrategien neu beschreiten will. Auch glaubhafte personelle Konsequenzen müssen dabei gezogen werden.

Das Video wurde übernommen und eingebettet von Tichys Einblick TV

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