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„Pflege 4.0“ – eine digitale Musterwohnung zeigt Unterstützungsangebote

Pflegebedürftiger Senior

Mit dem Leitbild „Pflege 4.0“ sollen die Möglichkeiten und technischen Unterstützungsangebote moderner digitaler Technologien bekannt gemacht werden. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat dazu mit der Technischen Universität Berlin, Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik, und dem Lehrstuhl für „Agententechnologien in betrieblichen Anwendungen und der Telekommunikation“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sahin Albayrak und dem „Distributed Artificial Intelligence Laboratory (DAI-Labor)“ das Kompetenzzentrum „Pflege 4.0“ eingerichtet.
Die Initiative „Pflege 4.0 – Made in Berlin“ soll helfen, Wissen über digitale Unterstützungsangebote zu bündeln, zielgruppenspezifisch aufzubereiten, zu verbreiten und sukzessive Berührungsängste im Umgang mit Technik abzubauen.
Auch soll es die verschiedenen Akteurinnen und Akteure im Bereich der Digitalisierung in der Pflege vernetzen.
Der Mehrwert digitaler Lösungen soll vor allem besser sichtbar werden.

Das Kompetenzzentrum „Pflege 4.0“ zeigt eine Online-Musterwohnung mit bereits nutzbaren Technologien für Wohnen und Wohnumfeld, die das selbstbestimmte Leben im Alter in eigenen vier Wänden erleichtern können. Zukünftig soll dieses Angebot weiter ausgebaut werden und dabei die Bedarfe verschiedener Zielgruppen berücksichtigen. Zukünftig soll dieses Angebot weiter ausgebaut werden und dabei die Bedarfe verschiedener Zielgruppen berücksichtigen.

Baustandards, Gerätestandards und neue Problemlagen

Die Vielzahl technischer Möglichkeiten und digitaler Technologien im Marktfeld „Smart Home“ im Bereich Hausinstallation, tragbarer Geräte und Medientechnologien ist bislang nicht standardisiert.
Brauchen pflegebedürftige ältere Menschen künftig zusätzlich „digitale Administratoren und Techniker“, um selbstständig wohnen zu können?

In jedem Fall müssen Nutzer und Pflegepersonal über die Gerätefunktionen aufgeklärt und geschult werden.

Eine alltägliche Situation zeigt die Problemlage auf:

In der Altenpflege arbeiten oft Helfende und Putzkräfte, die die Anzeigen und Sensoren nicht ohne Schulung richtig deuten können. Alarm- und Meldedienste benötigen auch eine spezielle Fremdüberwachung durch eine Alarmzentrale.
Besucher, Dienstleister und auch Rettungsdienste sollten auch in der Wohnung eine Information über die vorhandenen Installationen und genutzten Technologien vorfinden können.

Dies weckt natürlich sofort einen neuen technischen Bedarf: die „Pflege-Wohnung 4.0“ muss auch intelligent Zustände und Aktionen für Dritte anzeigen und kommunizieren können!

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m/s