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Raumlüftung bekommt Priorität beim Corona-Infektionsschutz

Infektionsrisiko: Richtig Lüften

Aerosole – winzige flüssigen Partikel aus dem menschlichen Atem – können besonders in kleinen und geschlossenen Innenräumen über Stunden in der Raumluft schweben. Im Herbst erwarten Expertinnen und Experten daher einen deutlichen Anstieg der Coronavirus-Infektionszahlen.
Im Sommer halten sich viele Menschen mehr im Freien auf, so ist das Infektionsrisiko im Verhältnis zu Innenräumen deutlich niedriger. Anders sieht dies nach aktuellen Erkenntnissen in geschlossenen Räumen aus. So kann schlechte Lüftung auch in geschlossenen Räumen und auf Baustellen zu einer hohen Viren-Konzentration führen.
Auf Baustellen werden bei einsetzender Kälte die Arbeitspausen zum Risiko, vor allem wenn mehrere Personen ohne Abstand in Bauwagen sitzen. Auch beim Aufenthalt in Sanitärbereichen droht bei schlechter Lüftung ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) hat daher ihre aktuellen Empfehlungen zum Arbeitschutz auch zum Thema Corona überarbeitet:

Die neue Merk-Formel: „Zu AHA kommt L“ :

Neben Abstands- und Hygieneregeln sowie Alltagsmasken (Mund-Nasen-Schutz) ist eine regelmäßige und richtige Raumlüftung notwendig, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu senken. Das gilt etwa in Bauwagen, Arbeiten auf Baustellen mit geschlossener Gebäudehülle, Sammelunterkünften, Kundenbereichen und Büros, das teilte die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) mit.

Mehr Informationen, Aufkleber und Merkposter für Baugewerbe und Gebäudereinigungs-Dienstleister:

BG BAU: Sicherheit und Gesundheit: Coronavirus

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a/m