Mittwoch, 22. Mai 2024
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Städtepartnerschaft Riwne-Pankow offiziell besiegelt

Städtepartnerschaft Riwne - Pankow

Die Bezirksverordnetenversammlung Pankow beschloss im Dezember 2022, eine Solidaritätspartnerschaft mit der westukrainischen Stadt Riwne einzugehen. Seitdem wurden bereits zahlreiche Hilfsgüter nach Riwne geliefert, der Partnerschaftsverein Berlin-Pankow-Riwne wurde gegründet und führende Vertreter:innen der Pankower Zivilgesellschaft sowie der ehemalige Bezirksbürgermeister Sören Benn besuchten Riwne, um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen.

Die neue Städtepartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Riwne wurde am 12.7. offiziell besiegelt. Der Bürgermeister von Riwne, Oleksandr Tretyak, besuchte dazu zum ersten Mal den Bezirk Pankow. Die Partnerschaftsvereinbarung wurde gemeinsam von Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch und dem Bürgermeister von Riwne feierlich im Rathaus Pankow unterszeichnet.
Der ukrainische Botschafter, S.E. Oleksii Makeiev, war ebenfall zugegen. Aus der bisherigen Solidaritätspartnerschaft wird nun eine offizielle Städtepartnerschaft.

Über die Partnerschaft zwischen Pankow und Riwne

Die Partnerschaft zwischen den beiden Kommunen zielt darauf ab, den Austausch und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zu fördern. Neben der humanitären Unterstützung und dem Kulturaustausch liegt ein besonderes Augenmerk auf der Förderung des wirtschaftlichen Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen beider Regionen. Diese Partnerschaft soll langfristige Beziehungen aufbauen und den interkulturellen Dialog stärken.

Pressefreiheit & Presseberichterstattung bilateral eingeschränkt

Trotz Einladung der Pressestelle des Bezirksamtes Pankow haben weder der Herausgeber, noch Redaktion an der Veranstaltung teilgenommen. Die notwendigen Kosten für Redaktionshonorare von rund 150 € können nicht gedeckt werden, weil es keine zweckgebundenen Mediabudgets oder konnektierbare Anzeigenbudgets gibt. Zudem sind Internetzugänge für Recherchen und Kontakte wegen des Kriegszustandes in der Ukraine derzeit eingeschränkt.
Da weder EU-Förderungen noch öffentliche Fördermittel für lokale Presseförderung in Berlin verfügbar sind, sind z.Zt. alle redaktionellen Ukraine-Aktivitäten in Berlin unter einen Kostenvorbehalt gestellt.

Für internationale Journalisten in der Ukraine und in der EU können jedoch zweckgebundene Zukunfts-Budgets aktiviert werden, wenn ihre Heimatstadt im Bereich des historischen „Magdeburger Stadtrechts.“ Riwne zählt dazu.

Nähere Informationen: redaktion@pankower-allgemeine-zeitung.de

m/s