Sonntag, 14. April 2024
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„Woche der Seelischen Gesundheit“- vom 10. bis 20. Oktober 2023

„Woche der seelischen Gesundheit“ 2023

Vom 10. bis 20. Oktober 2023 setzt sich die diesjährige „Woche der Seelischen Gesundheit“ unter dem Motto „Zusammen der Angst das Gewicht nehmen” mit dem Thema Ängste in Krisenzeiten auseinander.

Die Frage, wie wir persönlich und als Gesellschaft einen gesunden Umgang mit der allgemeinen Unsicherheit und Überforderung angesichts der globalen Krisen finden können, steht im Fokus zahlreicher Veranstaltungen bundesweit.

Die Auftaktveranstaltung der Aktionswoche findet am 10. Oktober im Pfefferberg Berlin statt.

Zu den Gästen gehören dort unter anderem Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach und Dr. Ina Czyborra, Berliner Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, die Journalistinnen Dr. Christina Berndt und Antonia Wille sowie Dr. Rüdiger Hannig, stellvertretender Vorsitzender des ABSG und Vorsitzender des Bundesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK).

Aus diesem Anlaß werden eine ganze Reihe von Gastbeiträgen von Experten und Expertinnen eingeladen und publiziert. Alle Krankenhäuser und Fachmediziner sind herzlich eingeladen, Ihre Beiträge und Fachbeiträge einzureichen!

Kontakt: info@anzeigio.de | akkreditierung@anzeigio.de für Autor-Beiträge & MediaBudgets.


Angst & Depression: machen „Digitalisierung“ & „Politik“ krank?

Von Michael Springer

Posten, simsen, chatten, posen und liken und twittern – die smartmobile Kommunikation zerhackt den Geist, ganzheitliche Welterfahrung, Wissen und die humane Intelligenz! — Über 2,2 Mio. Menschen haben in Deutschland keinen Internetanschluß, mehrere Millionen Mitbürger:innen sind dabei, ihre Zeitungsabos zu kündigen. An jedem 2 Briefkasten kleben Aufkleber KEINE WERBUNG – so wird auch das Geschäft der Anzeigenblätter wird damit zerstört. — Mit der gedruckten Zeitung verschwindet mehr als nur Papier! Es schwindet die öffentliche soziale Mitwirkung und Verantwortung.

Die lebensweltliche Alltagskultur wird verdrängt, das Individuum flieht oft in häusliche und selbst erschaffene Scheinwelten. — Sprachvielfalt und interkulturelle Konflikte zerstören zudem die gewohnte lebensweltliche Vertrauenskultur. Es ist kein Wunder, wenn sich Angst, Orientierungslosigkeit, Erregung und auch Wut und Depression ausbreiten.

Wer einmal erlebt, wie Elterntreffen in sozialen Brennpunkt-Schulen „unprotokollierbar“ werden, weil Smartphones, Sprachdurcheinander und MessengerVielfalt zusammen wirken, muss schier verzweifeln. Gespräche und Diskurse und gemeinsame Konsensbildung werden nahezu unmöglich. Aus einem VUCA Umfeld wird leicht ein „Wut-Kampf-Umfeld.“
Erregung, Streit und Mißverstehen entwickeln sich oft überraschend — wie „Shitstorms“. Alle Beteiligten bauen sich in der Not eigene „SocialMedia-Cases,“ die eine große, konstruktive, konfliktlösende und gemeinsame Weltanschauung verhindern. — Die sog. „Digitalisierung“ läuft heute so auf vielen Ebenen grundlegend schief.

400 €/Einwohner/ Jahr fließen heute in sog. „digitale Blindleistung“ für Anzeigen, Blocker und Check- und Abwehrprozesse, die praktisch niemand mag und sieht. — Diese digitale Bezirkszeitung hat dagegen projektierte Systemkosten von 1,12 €/Einwohner/Jahr — und hebendes Wertschöpfungspotential.

Pressefreie Lokalmedien – systemrelevant und heilsam zugleich?

Wenn die Digitalisierung schief läuft, und immer mehr Menschen in verfassungswidriger Weise von wichtigen und lebenswichtigen Informationen ausgegrenzt werden, muss über grundlegende Reformen im Mediensystem geredet werden!
Fehlende Zeitungen und Abo-Paywalls in digitalen Pressemedien und fehlende Informationen sind womöglich nicht nur politisch gefährlich, sondern auch eine unmerklichen Bedrohung für die seelische Gesundheit ! — Denn mit der fehlenden Information und gemeinsamen Information fehlt auch die Basis für Gespräche und Interkommunikation. Finden wir hier etwa das „Missing Link“ in Heitmeyers Desintegrationskonzept der Ursachen der Entstehung von Gewalt?

In der Woche der seelischen Gesundheit stehen konstruktive Fragen und die Suche nach Lösungen im Vordergrund.

  • Wie kann mehr Zusammenhalt, mehr Fairness und mehr Orientierung und Übersicht gefördert werden?
  • Wie können Individuen, Gruppen, Gemeinschaften und Institutionen systematisch gefördert werden um Auswege aus Kommunikationsfallen zu finden?
  • Wie können vor allem Radikalisierung, Populismus und Streit vermieden, gemildert und sogar befriedet werden?
  • Wie kann Lebenssituationen mit Kontrollverlust und „Selbstkontrollverlust“ begegnet werden?

Systemische Ansätze für ein „Zivilisations-Mediensystem“

Gewaltprävention muss systemisch und ursachen- und wirkungsbezogen beginnen! — Ebenso müssen Bedingungen für seelische Gesundheit auch im Mediensystem angelegt werden! — Das Mediennetz Berlin und diese digitale Zeitung schaffen Ausgangsbedingungen für eine bessere und inklusive Medienumwelt, die Stadtöffentlichkeit systemisch entwickelt:

  • „Einfach.SmartCity.Machen: Berlin!“ – Keine Leser-Logins. Keine Leser-Abo-Paywalls.
  • Eine sichtbare Medienebene für alle Citizens & Gäste Berlins!
  • „Offene Redaktionelle Gesellschaft“ – jeder „Citizen,“ Autor, Kurator und jedes Kind darf „verantwortet “ publizieren – auch mit AI-Systemen.

Unser Ansatz: Publizieren – statt posten! Ideenreich, kreativ, helfend & inspirierend einladen! Fairen Umgang, fairen Sport und intelligente Diskurse und faire Wettstreite fördern! — Die systemische und krankmachenden Faktoren des Mediensystems sollen identifiziert werden! — Die „De-Shitification“ urbaner medialer Kommunikationsmuster soll zum Diskursthema werden!

Mit der redaktionellen Öffnung der 12 digitalen Bezirkszeitungen wird ein weltweit bedeutsames Medienprojekt in Gang gesetzt, das Public Health in allen (derzeit) ca. 1.700 Smart Cities unterstützt. Internationale Partner stehen bereit — die Berliner Gesundheitswirtschaft hat eine neue offene Medienbühne!

m/s