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Internationaler Tag der Pflege: Sozialstadträtin bedankt sich

Betreuerin mit Seniorin

Jährlich am 12. Mai wird der Internationale Tag der Pflege begangen. Das Datum ist nicht zufällig, sondern erinnert an den Geburtstag der Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale, der sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Jahr 2020 zum weltweiten Jahr der professionell Pflegenden und Hebammen erklärt.

Das Motto des Internationalen Tages der Pflegenden lautet: „Nursing the World to Health“.

In diesem Jahr soll insbesondere die Bedeutung der professionellen Pflege für alle Menschen dieser Welt thematisiert werden.

In Pankow arbeiten mit großem Engagement viele Beschäftigte in verschiedenen Bereichen wie in der stationären oder ambulanten Pflege, in der Kinder-, Kranken- und Altenpflege. Der Personalmangel ist seit langem bekannt. Die Corona-Pandemie offenbart die große Verantwortung der Pflegekräfte für das Leben und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Sie verrichten eine anstrengende, oftmals kräftezehrende Tätigkeit und setzen dabei ihre eigene Gesundheit aufs Spiel.

Die Pankower Bezirksstadträtin Rona Tietje (SPD) nimmt dies zum Anlaß um Danke zu sagen:

„Die Bedeutung der professionellen Pflege wird gerade im Jahr 2020 augenscheinlich. Ohne eine gut aufgestellte professionelle Pflege können wir der Corona-Pandemie, aber auch der demografischen Entwicklung nicht begegnen.“

Für die Bezirksstadträtin muss die Pflegearbeit endlich gesellschaftlich und finanziell mehr wertgeschätzt werden. Der vor einigen Tagen beschlossene Mindestlohn für die Altenpflege und die vorgesehene Bonuszahlung sind ein erster Schritt, um die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern und den Beruf attraktiver zu machen.

Aber auch Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, sind großen Belastungen ausgesetzt. Unermüdlich engagieren sich die Pflegenden rund um die Uhr für die Bedürfnisse ihrer pflegebedürftigen Angehörigen und geben ihnen Halt und Unterstützung.

Durch die Corona-Pandemie stehen sie vor weiteren großen Herausforderungen. Tagespflegen haben geschlossen und unterstützende Hilfsangebote für pflegende Angehörige sind nur in geringem Umfang telefonisch oder online möglich. Die Vereinbarung von Pflege und Beruf ist aktuell enorm und wird immer schwerer.

Die professionelle Pflege und pflegende Angehörige müssen mehr gestärkt werden. Junge Menschen müssen für die Ausbildung begeistert, die Arbeitsbedingung verbessert und die Familienfreundlichkeit gefördert werden. Gerade jetzt ist Danke zu sagen eine Frage der Anerkennung und Wertschätzung.

„Ihnen und Ihrer wertvollen Arbeit, liebe Pflegenden, gilt mein ganz besonderes Dankeschön. Sie leisten unter schwierigen Bedingungen gerade Großes“, so Rona Tietje weiter.

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m/s