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Neue Schilder gegen das Entenfüttern präsentiert

Warnschilder gegen "Enten füttern"

In Pankow kommen die ersten Warn-Schilder nicht mehr vom Amt, sondern von Kindern! Originell gestaltete Schilder gegen das Füttern von Enten wurden am 20. Februar am Wilhelmsruher See präsentiert. Zur Einweihung kamen auch Daniel Krüger, Bezirksstadtrat für Umwelt und öffentliche Ordnung, Dr. Maria Moorfeld, Leiterin des Umwelt- und Naturschutzamtes, Carmen Urrutia, Geschäftsführerin Pankower Früchtchen, Heike El Sayed (HortEins Wilhelmsruh/SchuleEins), Vertreter des Arbeitskreises Wilhelmsruher See und die beteiligten SchülerInnen des Projektes „Lupenrein & Wasserfest.“

In Kooperation mit dem HortEins Wilhelmsruh und SchuleEins der Pankower Früchtchen gGmbh, dem Arbeitskreis Wilhelmsruher See vom Leben in Wilhelmsruh e.V. und dem Bezirksamt Pankow von Berlin wurde ein Schild entwickelt, das über die negativen Folgen des Fütterns von Wasservögeln aufklärt. Diese Schilder werden an insgesamt sieben verschiedenen Standgewässern des Bezirkes aufgestellt. Drei Schilder stehen nun am Wilhelmsruher See.

Warnschilder gegen "Enten  füttern"
Kinder aus der AG „Lupenrein & wasserfest“ präsentieren ihr Schild zusammen mit Stadtrat Daniel Krüger -Foto: © Bezirksamt Pankow

Umweltproblem „Entenfüttern“

Viele Gewässer leiden unter dem Problem hoher Nährstoffgehalte, welches durch das Füttern von Wasservögeln verstärkt wird. Futterreste und Entenkot reichern das Wasser mit zusätzlichen Nährstoffen an. Durch deren Abbau kann es folglich zu Sauerstoffmangel im Gewässer kommen. Eine weitere Folge von zu vielen Nährstoffen kann auch die sogenannte „Algenblüte“ sein, eine Massenvermehrung von Algen und zum Teil giftigen (Cyano-)Bakterien, die aufgrund von Optik und Geruch immer wieder zu Beschwerden führen.

„Brot ist kein geeignetes Futter, weil es zu viel Salz enthält und im Magen der Vögel aufquillt. Da die Tiere genügend natürliche Nahrung im See finden, tun Kinder und Erwachsene weder den Tieren noch dem Gewässer etwas Gutes“, erklärte Herr Krüger. Darauf sollen die neuen, bunten Schilder am See nun aufmerksam machen, um die Besucher für den Tier- und Gewässerschutz zu sensibilisieren.

Für die Kinder aus dem Projekt „Lupenrein & Wasserfest“ ist das Ergebnis eine wertvolle Erfahrung, weil Lernen, Theorie und Praxis mit einem kleinen praktischen Erfolg verbunden werden. Toll ist auch: die umweltpädagogische Perspektive wird mit den neuen Warnschildern verlassen: Kinder sagen nun, wohin es mit der Rücksichtnahme auf die Umwelt gehen soll, und nicht mehr ein „Schild vom Amt“.

Warnschild gegen "Enten  füttern"
Neues Warnschilder gegen „Enten füttern“ – Kinder sagen wie die Umwelt besser zu schützen ist! – Grafik: AG „Lupenrein & wasserfest“ – © Bezirksamt Pankow

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