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„Kurt-Krieger-Designzentrum“ im Rundlokschuppen geplant

Rettung für den Rundlokschuppen

Die Pläne für eine Neubebauung des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhof Pankow werden nochmals modifiziert. Nachdem der Marktführer IKEA seine neue Berlin-Strategie verkündet hat, wonach überall der Stadt kleine Filialen mit sogenannten „Touchpoints“ eingerichtet werden, musste die Krieger Handel SE ihre Gesamtstrategie neu überdenken. Nicht mehr das Handelsfläche allein entscheidet – sondern die dem Kunden zugewendete „Nutzeroberfläche“. Eine neue IKEA-App dient gleichzeitig als Bestell-Shop. So können die Bildschirmflächen von monatlich zehntausenden Smartphones die „virtuelle Handelsfläche“ ganz enorm vergrößern.

Die Investition in eine weiteres größes Möbelhaus am Pankower Tor musste grundlegend überdacht werden. „Wie kann man IKEA schlagen?“ so lautete nun die Strategiefrage! Wie kann man aus dem Dilemma eines nicht mehr zeitgemäßen Möbelhauses eine in Pankow angemessene Chance machen? Wie kann der vom Verfall bedrohte Rundlokschuppen doch noch zu einem geschäftsnützlichen Zweck umgebaut werden?

In Schönfeld erinnerte man sich an einen Vorschlag aus dem Jahr 2013. Die Idee eines Design-Zentrums wurde neu durchgespielt und durchgerechnet. Wie kann man IKEA auf hunderttausenden Smartphones schlagen? Natürlich mit aktuellen Design-Ideen und Kunst.

Pankow mit seiner alten Kunsthochschule und vielen kreativen SchöpferInnen und DesignerInnen bietet den Rohstoff der Zukunft: „Unerschöpfliche nachwachsende Ideen“.

Betriebswirte und Controller rechneten, und konnten sogar Möglichkeiten erarbeiten, wie dem ewigen Billigpreiswettbewerb zu entkommen ist. Ein Design-Zentrum für Möbel-Design und Innenarchitektur muss her! Es ist auch ein bisher fehlender Innovationscluster in der Berliner Industriestrategie 5.0. , die auf Mensch-Roboter-Designkollaboration mit „sensitiven Robotern“ und „AI-Handhabungstechniken“ stützt.

Damit wird auch eine städtebaulich belebende Idee für den Nordbereich des „Heinersdorfer Tores“ formuliert: das „Kurt-Krieger-Designzentrum“ im Rundlokschuppen macht baukulturell und betriebswirtschaftlich Sinn! Es ist zugleich auch der strategische Ansatz, um der chinesische Seidenstraßen-Strategie zu begegnen, die Europa zukünftig mit Billigmöbeln überschwemmt.

Der ehemalige Pankower Schüler und erfolgreiche Möbelhändler Kurt Krieger kann nun auch das ihm angemessene Projekt realisieren:

Das „Kurt-Krieger-Designzentrum“ im Rundlokschuppen neben den beiden städtebaulichen Dominanten „Pankower Tor und Heinersdorfer Tor“ schafft zugleich eine Perspektive für die Stadt der Zukunft, die Wohnen, Arbeiten, Designkunst und Kultur mit Handelsflächen verbindet.

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Update:
Das Erscheinungsdatum 1.4. deutet auf einen Aprilscherz hin! Es wäre aber schade, wenn es tatsächlich nur ein Scherz ist!

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m/s
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