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Weißensee

Der Weisse See - Foto: © visitPankow

Weißensee bezieht seinen Namen vom Weißen See, der inmitten des Ortsteils an der Hauptverkehrsader, der B2, liegt. Sie verbindet Weißensee mit Berlin im Süden und dem Autobahnring im Norden, dann weiter mit der A11, die in Richtung Stettin führt. Manchmal wird der Ort und das Gewässer mit dem gleichnamigen See in der Schorfheide verwechselt, rund 60 Kilometer im Nordosten von Berlin.

Der Weiße See ist das Naherholungszentrum des etwas verschlafenen Ortsteils mit Sepia-Ostromantik. Im Strandbad Weißensee kann man es sich bei einem Glas Bier oder Wein und Blick aufs Wasser gut gehen lassen und die Kanuausflügler beobachten, die der Seefontaine zu nahe kommen. Das viele Grün tut dem Auge gut und am Wochenende ist bei schönem Wetter einiges los. Die Freiluftbühne bietet Konzerte unter blauem Himmel und Openair-Filmprogramme.

In den „Goldenen Zwanziger Jahren“ entwickelte sich der Stadtteil zur sogenannten „Filmstadt Weißensee“. Zahlreiche Filmproduktionsfirmen und Abspieleinrichtungen siedelten sich in Weißensee an. In ganz Berlin begeisterten sich die Menschen für den Film, die Filmtheater schossen aus dem Boden, rund 400 Kinos zählte man in den 1920-er Jahren in Berlin. In der Gustav-Adolf-Straße eröffnete das Großraumkino Delphi. Um den Antonplatz herum erwachten sieben weitere Kinos. Im Jahr 1929 bereitete die Weltwirtschaftskrise dem mondänen Leben in Berlin ein jähes Ende. Wenige Kulturstätten sind übrig geblieben, am Antonplatz hat nur das Kino Toni diese schwere Zeit überlebt.

Fakten: Fläche: 7,93 km², Einwohner: 53.737 (30.6.2019)

Stadtbilder von Weißensee

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